19-JÄHRIGER VIZEMEISTER FÜR DIE UNITEDS

  • Mit Julian Zenger kommt Deutschlands Libero-Talent Nummer eins an den Main
  • Bisheriger Abwehrchef Florian Ringseis entscheidet sich für Vereinswechsel
20, 18 und 19 Jahre alt und schon im Nationaldress: die Uniteds Moritz Karlitzek, Tobias Krick und Julian Zenger (Foto: FotoDuda.de/DVV)

Beinahe hätten die United Volleys wieder einen Deutschen Meister verpflichtet – Nachdem sich der VfB Friedrichshafen jedoch im letzten und entscheidenden Finalspiel den Berlin Recycling Volleys geschlagen geben musste, kommt der nächste Neuzugang für die kommende Saison immerhin mit einer Silbermedaille ins Rhein-Main-Gebiet: Julian Zenger spielte die Hauptrunde 2016/17 zwar noch für das Stützpunktteam des VC Olympia Berlin, wurde für die Playoffs jedoch von Trainer Vital Heynen in den Kader des Bundesliga-Rekordchampions vom Bodensee geholt. Umso mehr freut sich Uniteds-Manager Henning Wegter über diesen Coup: „Damit können wir für mehrere Jahre auf das derzeit größte deutsche Libero-Talent bauen!“

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MORITZ KOMMT FÜR MORITZ

  • United Volleys holen mit Moritz Karlitzek das nächste Top-Talent
  • Außenangreifer im Sommer auch bei der Nationalmannschaft dabei
„Unglaublich dynamisch und variabel“ und auch diesen Sommer wieder im Nationaltrikot: Moritz Karlitzek (Foto: CEV)

Fast könnte man meinen, die United Volleys orientierten sich bei ihren Neuverpflichtungen für die Saison 2017/18 vorwiegend am Ranking der wertvollsten Spieler der Volleyball Bundesliga. Mit Zuspieler Patrick Steuerwald wurde bereits jener Akteur unter Vertrag genommen, der die meisten Medaillen als „Sports&Travel MVP“, nämlich 13, gesammelt hat. Auf Platz zwei rangiert mit 11 Auszeichnungen Moritz Karlitzek vom TV Rottenburg – und auch er wechselt zur kommenden Spielzeit für mindestens zwei Jahre an den Main. Damit tritt auf der Annahme/Außen-Position ein Moritz die Nachfolge eines anderen an, nachdem Moritz Reichert zukünftig in der ersten französischen Liga aufschlagen wird.

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STRANDWÖLFE AB FREITAG AUF PUNKTEJAGD

  • Nach der Bundesligasaison gehen Peter und Georg Wolf wieder in den Sand
  • Studenten-EM und DM-Qualifikation beim „Beachteam Wolf2“ im Fokus
Gemeinsam mit Coach Jan Kahlenbach starten Georg und Peter Wolf am Freitag in die neue Beachvolleyball-Saison.

Die Zeit zur Vorbereitung war wieder minimal, die Motivation ist dafür nach dem erfolgreichen Abschneiden auf der smart beach tour und bei den Deutschen Meisterschaften im vergangenen Jahr umso größer: Am morgigen Freitag beginnt für United Volleys-Bundesligaspieler Peter Wolf und seinen Bruder Georg mit der Qualifikation im westfälischen Münster die Beachsaison 2017. Bis vor zwei Wochen waren beide noch in der Halle gefordert. Während der 24-jährige Peter mit seiner Mannschaft erneut die Bronzemedaille in der 1. Volleyball Bundesliga und den Halbfinaleinzug im europäischen CEV Cup bejubeln konnte, schaffte der drei Jahre jüngere Georg mit der TG 1862 Rüsselsheim II als Aufsteiger den Klassenerhalt in der 2. Liga.

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STEUERWALD ÜBERNIMMT DAS RUDER

  • 125-facher Nationalspieler verstärkt Bronze-Team der United Volleys
  • Cheftrainer Warm freut sich über internationale Erfahrung für die Schaltzentrale
Bisherige und zukünftige United-Führungskraft im Zusammenspiel: Patrick-Steuerwald und Christian Dünnes bei der Olympia-Qualifikation 2016. (Foto: Conny Kurth/DVV)

Mit einem dreifachen Deutschen Pokalsieger starten die United Volleys im Sommer in ihre dritte Saison in der 1. Volleyball Bundesliga. Zuspieler Patrick Steuerwald kommt vom Ligakonkurrenten TSV Herrsching und beantwortet beim hessischen Meisterschafts-Bronzemedaillengewinner der zurückliegenden beiden Spielzeiten gleich mehrere offene Fragen. Zum einen natürlich die nach dem künftigen Denker und Lenker in der Schaltzentrale, die sich nach dem Wechsel von Jan Zimmermann in die französische Liga gestellt hat. Zum anderen ist der 31-jährige Steuerwald aber auch eine ganz wichtige Komponente in Cheftrainer Michael Warms zukünftigem Erfolgs-Mix aus jungen Nachwuchstalenten und einigen erfahrenen Größen.

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ZWEI TALENTE SIND REIF FÜR AUSLANDSABENTEUER

  • Jan Zimmermann und Moritz Reichert wechseln nach Frankreich
  • United-Geschäftsführer Wegter: Nachfolger schon in den Startlöchern
Gemeinsam bei den Uniteds erfolgreich, jetzt auf getrennten Wegen unterwegs nach Frankreich: Moritz Reichert und Jan Zimmermann. (Foto: Gregor Biskup)

Als sie 2015 zum neu formierten Team der United Volleys stießen, hatten sie zwar schon ihre ersten Titel gesammelt, bei ihrem vorherigen Club VfB Friedrichshafen aber angesichts so geballter wie namhafter Konkurrenz kaum Einsatzzeiten bekommen. Zwei Jahre später verlassen Zuspieler Jan Zimmermann und Außenangreifer Moritz Reichert das Rhein-Main-Gebiet als stolze Europapokal-Halbfinalisten und doppelte Meisterschafts-Bronzegewinner – und viel wichtiger: als tragende Säulen auf dem Spielfeld. Beide wurden zudem erneut für die Nationalmannschaft nominiert, sollen in diesem Sommer mithelfen, die hochgesteckten Ziele des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV) in der World League und der WM-Qualifikation zu erreichen.

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MEHRFACH AUF DER ÜBERHOLSPUR, ABER AUSFAHRT ZUM FINALE KNAPP VERPASST

  • United Volleys unterliegen Berlin in dramatischem Entscheidungsspiel 2:3
  • Halbfinal-Sensation vor 3.700 Zuschauern zum Greifen nahe
Christian Dünnes glänzte im letzten Spiel seiner Karriere noch einmal mit 30 Punkten. (Foto: Heinz Mösinger)

„Mit dem Erfolg steigen eben die Wünsche und Hoffnungen. Deshalb können wir stolz darauf sein, wie traurig uns solch eine Niederlage macht. Denn daran sieht man, wie weit wir schon gekommen sind.“ Diese Worte sprach am späten Samstagabend ein sichtlich erschöpfter United Volleys-Cheftrainer Michael Warm, der im entscheidenden dritten Playoff-Halbfinalspiel beim Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys wie seine Spieler von der ersten bis zur letzten der 134 Minuten alles gegeben hatte.  Unmittelbar nach dem dramatischen 2:3 (23:25, 28:30, 25:19, 26:24, 10:15) in der mit knapp 3.700 begeisterten Fans gefüllten Max-Schmeling-Halle überwog auf Seiten des Rhein-Main-Teams noch die Enttäuschung. Der Grund: „Wir haben in den ersten beiden Sätzen eine Riesenchance liegenlassen.“

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BEFREIT UND BEREIT ZUM „SHOWDOWN“

  • United Volleys am Donnerstag erneut im Playoff-Entscheidungsspiel
  • Gegen favorisierte Gastgeber um den Einzug ins Meisterschaftsfinale
Trotz Außenseiterrolle ist noch alles drin: Die United Volleys vor dem Entscheidungsspiel in Berlin. (Foto: Gregor Biskup)

Die United Volleys bekommen offensichtlich nicht genug von der viel gerühmten Hauptstadtluft. Schon zum vierten Mal in dieser Saison treten sie am Donnerstagabend beim Deutschen Meister, den Berlin Recycling Volleys, in der Max-Schmeling-Halle an. Die Vorzeichen sind dieses Mal allerdings etwas andere. Als „Do or Die“-Match haben die Gastgeber die Partie angekündigt, und tatsächlich: Für beide Teams geht es um alles, nur der Sieger des Entscheidungsspiels der Serie „best of three“ bleibt weiter in den Playoffs dabei und darf im Finale gegen den DVV-Pokal- und Supercup-Gewinner VfB Friedrichshafen antreten. Für die Uniteds wäre das im zweiten Jahr ihres Bestehens eine weitere Premiere, nach Bronze in der vergangenen Saison und den beiden Halbfinals im DVV-Pokal und im europäischen CEV Cup.

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„BLOCKBUSTER“-BUČ BESIEGT BERLIN

  • United Volleys erzwingen drittes Playoff-Halbfinale gegen den Titelverteidiger
  • Entscheidungsspiel am Donnerstag in der Hauptstadt
Mit unbändiger Entschlossenheit zum Sieg gegen Berlin: Jan Klobučar und Moritz Reichert. (Foto: Gregor Biskup)

„Das ist einfach Wahnsinn – Wir spielen sowieso schon eine Riesensaison und belohnen uns jetzt auch noch mit einem Endspiel um den Finaleinzug“, war United-Cheftrainer Michael Warm am Ostersonntag überglücklich. Gerade hatten seine Spieler den Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys in der Fraport Arena mit 3:1 (25:21, 25:23, 23:25, 25:23) besiegt und damit ein drittes und entscheidendes Playoff-Halbfinalmatch in der Hauptstadt erzwungen. In knapp zwei Jahren Bundesligazugehörigkeit der „jungen Wilden“ aus dem Rhein-Main-Gebiet war es der erste Erfolg überhaupt gegen den „Triple-Gewinner“ der vergangenen Saison.

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GIBT’S AM HESSEN-TAG NOCH MAL EIN „DÜNNES DING“?

  • United Volleys wollen in der Fraport Arena Entscheidungsspiel erzwingen
  • Dank Oster-Special für nur fünf Euro zum Playoff-Highlight gegen Berlin
United-Kapitän Christian Dünnes zeigt in seinen letzten Playoffs noch einmal seine ganze Klasse. (Foto: Gregor Biskup)

Wer die jüngsten Halbfinalspiele der United Volleys gegen Tours und in Berlin erlebt hat, der weiß: Aufgeben ist nicht die Sache der „jungen Wilden“ aus dem Rhein-Main-Gebiet. Im Europapokal standen sie kurz davor, im Rückspiel die Wende zu schaffen, und auch das erste Satzergebnis vom vergangenen Samstag in der Max-Schmeling-Halle spricht Bände. Erst beim Stand von 31:33 mussten die Uniteds klein beigeben, unglücklich zudem, nachdem sie vorher schon scheinbar aussichtslos mit 20:24 im Rückstand gewesen waren und vier Satzbälle hintereinander gegen sich gehabt hatten.

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DEN MEISTER NICHT „GEKRICKT“, ABER UNITEDS NICHT GEKNICKT

  • Rhein-Main-Team unterliegt Berlin in packendem Halbfinal-Auftaktmatch
  • Enger Fight: Marathon-Satz eins endet nach 20:24 erst beim 31:33
Stark gespielt, aber nichts Zählbares aus Berlin mitgenommen: Jan Zimmermann und Florian Ringseis. (Foto: Eckhard Herfet)

4:1 im Fußball, 3:0 im Volleyball – Zumindest auf dem Papier fanden die beiden Spitzenspiele des Samstags jeweils einen eindeutigen Sieger. Während nach dem Duell der Bayern gegen Dortmund allerdings wieder einmal die spannungsraubende Dominanz der Münchner beklagt wurde, brauchten sich die knapp 4.000 Sportfans in der Berliner Max-Schmeling-Halle über mangelnde Dramatik wahrlich nicht zu beschweren. Das 3:0 (33:31, 25:23, 25:17) der gastgebenden Recycling Volleys gegen die United Volleys aus dem Rhein-Main-Gebiet war eine Begegnung auf Augenhöhe, von den Hausherren anschließend zu Recht als packender „Abnutzungskampf“ beschrieben.

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