OHNE GÜNTHÖR UND GROZER CHANCENLOS

  • United Volleys unterliegen Friedrichshafen bei „Pokal-Revanche“
  • Serramalera: „Haben unsere Chance am Donnerstag genutzt“
Youngster Linus Hüger bedankte sich für seine Einsatz-Chance mit einer energiegeladenen Vorstellung. (Foto: Corinna Seibert)

Zu was sie imstande sind, wenn sie nach einer ungestörten Trainingswoche vollzählig zu einem Spiel antreten können, haben die United Volleys mit ihrem Pokal-Halbfinalsieg am Donnerstag beim VfB Friedrichshafen eindrucksvoll bewiesen. Man hätte es nach dem bisherigen Saisonverlauf fast vorausahnen können: Dieses Glück war ihnen am Samstag beim Bundesligaduell an gleicher Stelle kein zweites Mal vergönnt, das mit 0:3 (19:25, 20:25, 21:25) klar an die Gastgeber ging. Mit Jakob Günthör fehlte kurzfristig nicht nur ein gebürtiger „Häfler“, sondern zugleich ein Akteur, der zwei Tage zuvor maßgeblich zum Finaleinzug beigetragen hatte. In seinem familiären Umfeld war es zu einem Kontakt gekommen, bei dem sich im Nachhinein der Verdacht einer Corona-Infektion ergeben hatte. Daraufhin begab sich der Mittelblocker direkt in Quarantäne.

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„JUANITEDS“ ERFÜLLEN SICH TRAUM VOM POKALFINALE

  • Frankfurter Volleyballer nach Friedrichshafen-Krimi erstmals im Endspiel
  • Am 28. Februar in der SAP Arena gegen Netzhoppers Königs Wusterhausen
Unbändiger Jubel bei den „Juanited“ Volleys nach dem langersehnten Einzug ins DVV-Pokalfinale

Es war nicht nur der wichtigste Sieg in gut fünf Jahren United Volleys-Geschichte, sondern wohl auch der lauteste – und das ohne einen einzigen zahlenden Zuschauer in der Halle. Beim 3:2 (25:23, 25:27, 25:21, 15:25, 16:14)-Pokalhalbfinalsieg der Frankfurter Erstligavolleyballer in der neuen Arena des VfB Friedrichshafen – live übertragen auf SPORT1 – standen sich beiden Teams auch beim Anfeuern auf und neben dem Feld in nichts nach. „Wir wussten, dass das ein sehr intensives Spiel wird, im Pokal ist der Druck eben ein ganz anderer“, befand Cheftrainer Juan Manuel Serramalera. „Einen Gegner wie Friedrichshafen besiegt man nur mit einer Topleistung, und die hat die Mannschaft heute abgeliefert.“

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TEAMPLAYER MIT VORBILDFUNKTION

  • Argentinischer Nationalspieler Facundo Imhoff verstärkt United Volleys
  • Trainer Serramalera freut sich über „glückliche Fügung für uns“
In Argentinien konnte Facundo Imhoff bereits Meister- und Pokalsieger-Ehren erringen. (Foto: FIVB)

Im heutigen Pokal-Halbfinale beim VfB Friedrichshafen können die United Volleys Frankfurt eine zusätzliche Verstärkung im Mittelblock aufbieten: Der argentinische Nationalspieler Facundo Imhoff ist vor wenigen Tagen zum Erstligateam von Cheftrainer Juan Manuel Serramalera gestoßen. „Eine wirklich glückliche Fügung für uns“, freut sich sein neuer Coach und Landsmann, der den Wechsel selbst eingefädelt hatte: „In der finnischen Liga, wo Facundo in dieser Saison eigentlich unter Vertrag war, wurden aufgrund einer landesweiten Corona-Regelung fast alle ausländischen Profis kurzfristig freigestellt. Da haben wir die Chance ergriffen, unseren beiden festen Größen Noah Baxpöhler und Jakob Günthör einen weiteren gestandenen Spieler an die Seite zu stellen.“

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„VIEL CHARAKTER“ FÜR DEN ENDSPIEL-EINZUG

  • United Volleys im Pokal-Halbfinale vor schwerer Aufgabe
  • Gastgeber Friedrichshafen in Champions League-Topform
Jakob Günthör (links) und Daniel Malescha (rechts) kehren im Pokal an ihre alte Wirkungsstätte Friedrichshafen zurück. (Foto: Corinna Seibert)

Wirkliches Losglück hatten die United Volleys im DVV-Pokal noch nie. Man denke nur an das Premierenjahr 2015, als man sensationell im Viertelfinale den Titelverteidiger aus Friedrichshafen ausschaltete, um den in der nächste Runde prompt auf das nächste „Über-Team“ aus Berlin zu treffen. Oder die Saison darauf, als es direkt zum Auftakt die Begegnung mit dem amtierenden Meister gab. Selbst die Corona-Pandemie, die den Spielmodus ordentlich durcheinandergewirbelt hat, konnte daran nichts ändern: Während die Berliner sich mit einer 2:3-Heimniederlage gegen Königs Wusterhausen frühzeitig verabschiedet und den Weg für ein spannendes Halbfinale der Netzhoppers gegen Herrsching frei gemacht haben, bekommen es die Frankfurter am Donnerstag (20 Uhr live auf SPORT1) einmal mehr mit dem Rekord-Pokalsieger vom Bodensee zu tun.

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IN DER HAUPTSTADT GEWINNT MAN NUR (MIT) URBAN

  • United Volleys am Wochenende doppelt in Berlin gefordert
  • Auf den Titelfavoriten folgen die Juniorennationalspieler
Gegen den VCO Berlin durfte sich Mario Schmidgall länger im Zuspiel beweisen. (Foto: Marcel Lorenz)

Zwei Mal Berlin, zwei Mal das gleiche Ergebnis – einmal zu Gunsten und einmal zu Ungunsten der United Volleys. Von ihrem Doppeleinsatz am Wochenende brachten die Frankfurter ein 0:3 gegen den amtierenden Pokal- und Supercup-Sieger Berlin Recycling Volleys (18:25, 18:25, 17:25) und ein 3:0 (25:20, 25:21, 25:18) gegen die Juniorennationalspieler des VC Olympia mit nach Hause. „Diese drei Punkte wollten wir unbedingt holen, und das haben wir geschafft“, war Cheftrainer Juan Manuel Serramalera insgesamt zufrieden mit dem Trip in die Hauptstadt. Die deutliche Niederlage gegen den Abonnement-Meister wollte er nicht überbewertet: „Das war ein Gegner, der nach den Ausrutschern davor sehr konsequent aufgetreten ist und eben über Spieler von einem Kaliber verfügt, das normalerweise dem gesamten Rest der Liga überlegen ist.“

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SERRAMALERA WILL „FORTSCHRITTE FESTIGEN“

  • United Volleys am Wochenende doppelt in Berlin gefordert
  • Auf den Titelfavoriten folgen die Juniorennationalspieler
Die United Volleys (Daniel Malescha und Noah Baxpöhler) sind am Wochenende in der Hauptstadt gleich doppelt gefordert. (Foto: Marcel Lorenz)

Auf ihrem Einzug ins DVV-Pokalhalbfinale mit dem 3:1-Sieg vom Mittwoch in Bühl können sich die United Volleys nicht lange ausruhen. Die Adventszeit beginnt für die Frankfurter nämlich alles andere als besinnlich, bereits am Wochenende stehen zwei weitere schwere Auswärtsaufgaben an. Am Samstag geht es gegen den siebenfachen Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys (18 Uhr live auf SPORT1), nur einen knappen Tag später warten die Juniorennationalspieler des VC Olympia. Um Zählbares aus der Bundeshauptstadt mitzunehmen, „dürfen wir in unserer Konzentration nicht nachlassen, denn kräftemäßig wird das mit unserem knapp besetzten Kader eine anspruchsvolle Herausforderung“, mahnt United-Chefcoach Juan Manuel Serramalera.

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ATEMBERAUBENDE ACHTERBAHNFAHRT INS HALBFINALE

  • United Volleys Frankfurt nach 3:1-Sieg in Bühl im Pokal weiter
  • Fortsetzung der #missionmannheim am 10.12. in Friedrichshafen
Mit herausragenden 25 Punkten war Daniel Malescha Topscorer beim Pokalsieg gegen Bühl. (Foto: Corinna Seibert)

Nervenkitzel vom Feinsten bekamen die Livestream-Zuschauer am Mittwochabend in allen vier Sätzen des Viertelfinal-Fights im DVV-Pokal zwischen den United Volleys und den Volleyball Bisons Bühl geboten. Mit 3:1 (23:25, 25:21, 25:23, 26:24) sicherten sich die Frankfurter den Auswärtssieg beim aktuellen Tabellenführer der Volleyball Bundesliga und kämpfen nun am 10. Dezember beim Rekordmeister VfB Friedrichshafen um Einzug ins Endspiel in der Mannheimer SAP Arena. „Ich bin überglücklich über die Reaktion, die meine Mannschaft heute auf all die Schwierigkeiten gezeigt hat, mit denen wir seit Saisonbeginn kämpfen mussten“, jubelte Coach Juan Manuel Serramalera, „vielleicht war das jetzt der Wendepunkt, den wir herbeigesehnt haben und der uns hoffentlich Auftrieb für die anstehenden Aufgaben gibt.“

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EIN WIEDERSEHEN IM DVV-POKAL

  • United Volleys im Viertelfinale auswärts gefordert
  • Tabellenführer Bühl wartet mit drei „United-Alumni“
Zum Weiterkommen im Pokal ist gegen Bühl das taktische Geschick von Cheftrainer Serramalera gefragt. (Foto: Marcel Lorenz)

Nach dem spielfreien Wochenende erwartet die United Volleys Frankfurt in den kommenden sieben Tagen eine gevolleyballte Ladung Wettkampfpraxis: Am Mittwoch geht es zum DVV-Pokal-Viertelfinale nach Bühl, Samstag und Sonntag stehen in Berlin die Partien gegen die BR Volleys und den VC Olympia an. Keine ideale Konstellation für diese wichtigen Begegnungen, bedenkt man die zusätzlichen Aufwände, welche die Corona-Situation in punkto Trainings- und Reiseplanung mit sich bringt. Zumindest die Änderungen im Pokal-Modus haben sich angesichts der aktuell, und wohl auch noch längerfristig, geltenden Einschränkungen als vorausschauend erwiesen. Die Uniteds treffen dadurch direkt zum Auftakt auf einen Ligakonkurrenten, allerdings auf einen, der im Kampf um den Halbfinaleinzug eine enorme Hürde darstellt.

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1,74-METER-FELS GEGEN AUFSCHLAG-URGEWALT

  • United Volleys beim 1:3 in Düren nur einen Satz nicht auf der Höhe
  • Jetzt freies Wochenende und Hoffen auf die Grozer-Rückkehr
Satoshi Ide war auch bei der Niederlage in Düren Garant für Stabilität in der United-Annahme. (Foto: Marcel Lorenz)

„Wir wussten, dass das ein sehr intensives Match werden würde“, resümierte United Volleys-Chefcoach Juan Manuel Serramalera am Sonntagabend nach dem 1:3 (14:25, 25:18, 16:25, 21:25) der Frankfurter bei den starken SWD Powervolleys in Düren. So richtig einstecken musste seine Mannschaft bei der nicht unerwarteten Niederlage allerdings nur im ersten Satz. „Da waren wir gar nicht richtig da, so etwas darf uns eigentlich nicht passieren“, ärgerte sich Routinier Jochen Schöps. Gleich zwei Mal wurde Noah Baxpöhler gleich zum Beginn vom kanadischen Ex-United Lucas Van Berkel geblockt, kurz darauf ging es Daniel Malescha ähnlich – Und schon zur ersten Technischen Auszeit hieß es 3:8. Malescha musste erneut auf Außen als Vertreter von Tim Grozer ran, dessen schmerzhafte Fußsohlenreizung immer noch nicht auskuriert ist.

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EXTRA-POWER GEGEN DIE POWERVOLLEYS

  • Frankfurter nach zwei Heimsiegen am Sonntag in Düren gefordert
  • Mindestens fünf Auswärtsspiele in Serie auf dem Programm
Fingerzeig: Der langjährige argentinische Nationalmannschaftskapitän Rodrigo Quiroga will mit den United Volleys weiter vorankommen. (Foto: Marcel Lorenz)

Nach zwei Heimsiegen in Folge erwartet die United Volleys in den kommenden Wochen eine lange Auswärts-Strecke. Bis zum nächsten Auftritt in der Fraport Arena am 20. Dezember müssen sie inklusive DVV-Pokal mindestens fünf Mal hintereinander in fremder Halle ran. Los geht es am kommenden Sonntag in Düren gegen die SWD Powervolleys, aktuell einer der härtesten Gegner, den man in der Volleyball Bundesliga bekommen kann. „Das wird auf jeden Fall ein völlig anderes Match als zuletzt gegen Unterhaching. Düren hat gezeigt, dass sie in dieser Saison eine wirklich ganz prominente Rolle spielen können,“ erklärt United-Cheftrainer Juan Manuel Serramalera. Der trifft in der Nordeifel auf einen ehemaligen Mitarbeiter: Powervolleys-Coach Rafał Murczkiewicz war bis Ende der vergangenen Spielzeit noch Assistent in Frankfurt.

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