POKALSIEGER! – „CAMPEONES“ IM FREUDENTAUMEL

  • United Volleys holen sich mit 3:0 gegen Königs Wusterhausen ersten Titel
  • Harter Finalkampf vor 200 Fan-Avataren in der Mannheimer SAP Arena
Der Rest war Flitter: Nach ihrem goldenen Pokalabend ließen sich die United Volleys ordentlich feiern. (Foto: Corinna Seibert)

„Campeones, Campeones!“ schallte es um kurz nach 19 Uhr aus der Kabine der United Volleys Frankfurt in der Mannheimer SAP Arena. Lautstark bejubelten der argentinische Cheftrainer Juan Manuel Serramalera und seine Männer den ersten Titelgewinn überhaupt des Clubs, den Sieg im DVV-Pokalfinale. 3:0 (25:23, 25:21, 25:22) hatten sie zuvor in knapp eineinhalb Stunden die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen bezwungen. Was sich deutlich anhört, war tatsächlich der erwartet harte Fight gegen die Brandenburger, die in den Runden zuvor das Kunststück fertiggebracht hatten, gleich drei Mal einen 0:2-Satzrückstand zu drehen. „Wir hatten schon vor dem Spiel unglaubliche Widerstände und Rückschläge zu überwinden. Deshalb bin ich unglaublich stolz auf die gesamte Mannschaft“, jubelte der Coach.

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POKALFINALE ALS KRÖNUNG EINER ERFOLGSGESCHICHTE

  • United Volleys stehen am Sonntag im Endspiel gegen KW
  • 40 Jahre nach dem Frauen-Pokalsieg des Stammvereins
Mit Linus Hüger hat Coach Juan Manuel Serramalera in Mannheim einen Lokalmatador mit an Bord. (Foto: Corinna Seibert)

Wenn die United Volleys Frankfurt an diesem Sonntag um 17 Uhr (live auf SPORT1) zum ersten Mal die Finalbühne im DVV-Pokal betreten, ist dies mehr als das Ergebnis einer einzigen Saison. Als Gründer Jörg Krick die Mannschaft 2015 aus der Taufe hob, verband er damit die Hoffnung, in einigen Jahren um Titel mitspielen zu können. Der Pokalwettbewerb, zuvor im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen ausgespielt und inzwischen mit ebenso riesiger Resonanz in der Mannheimer SAP Arena, war schon damals das erste große Ziel der Frankfurter Volleyball-Träume. Schon in einem ihrer ersten Spiele schalteten die Uniteds im Viertelfinale den Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen aus, mussten dann jedoch den Berlin Recycling Volleys beim Endspieleinzug den Vortritt lassen.

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„SPORTLICH GLEICH DOPPELT DIE LEIDTRAGENDEN“

  • United Volleys unglücklich über Nachholtermin gegen Friedrichshafen
  • Heerstraß zu Pokal-Entscheidung: „Da fehlt mir jedes Verständnis“
Die United Volleys müssen auf ihr drittes Saison-Duell mit dem VfB Friedrichshafen leider noch länger warten. (Foto: Günter Kram)

Wirklich unerwartet kam die Mitteilung der Volleyball Bundesliga nicht: Das für Samstag geplante Heimspiel gegen Friedrichshafen wird wegen der Corona-Quarantäne beim Rekordmeister verschoben und muss am 3. März nachgeholt werden. Damit verlieren die United Volleys nicht nur ihr einziges TV-Spiel auf SPORT1 in der laufenden Hauptrunde. Der neue Termin hat weitaus gravierendere Auswirkungen: „So schwierig und bedauerlich die Situation war, die der VfB durchmachen musste, so ärgerlich ist es, dass wir nun ausgerechnet in der entscheidenden Saisonphase gleich doppelt sportlich die Leidtragenden sind“, beklagt United-Geschäftsführer Guido Heerstraß. „Vor unserem DVV-Pokalfinale am 28. Februar in der Mannheimer SAP Arena haben wir jetzt zwei komplette Wochen lang keinerlei Wettkampfpraxis.“

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„FEWNITEDS“ MIT TIEBREAK-KRIMI

  • United Volleys holen wichtigen Auswärtssieg in Giesen
  • „Mit Charakter“ insgesamt sechs Matchbälle abgewehrt
Erstmals überhaupt konnten die United Volleys in einer Saison zwei Siege gegen Giesen feiern. (Foto: Corinna Seibert)

Das war spannend und so wichtig: Die United Volleys sind mit einem 3:2 (23:25, 25:18, 25:18, 20:25, 22:20)-Krimi gegen die Helios Grizzlys Giesen am Samstagabend nicht nur auf die Siegerstraße in der Volleyball Bundesliga zurückgekehrt, sondern haben sich auch die Chance auf eine gute Ausgangslage für die Meisterschafts-Playoffs erhalten. Denn da zählt direkt nach der Anzahl der eingefahrenen Punkte die der gewonnenen Spiele. Auf mittlerweile zehn kommen die Uniteds nach 18 absolvierten Partien. Nur das Top-Trio aus Friedrichshafen, Düren und Berlin hat noch (deutlich) mehr auf dem Konto. Dank der zwei Punkte aus Giesen verloren die Frankfurter lediglich einen Platz in der Tabelle und rangieren nun hinter Herrsching, das erwartungsgemäß gegen Schlusslicht VCO Berlin erfolgreich war, an Position fünf.

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DAS ZIEL STEHT FEST – NICHT NUR IM NAVI

  • United Volleys reisen nach nur einem Tag zum nächsten Auswärtsspiel
  • Gegen Giesen geht es erneut um wichtige Punkte im Playoff-Rennen
Mit so viel Vorbereitung wie möglich wollen die United Volleys gegen Giesen wieder jubeln. (Foto: Corinna Seibert)

Wie gern würden die United Volleys angesichts ihrer kurzen Regenerationsphase nach dem Lüneburg-Spiel vom Mittwoch heute bloß bis ins mittelhessische Gießen reisen. Dort, wo in den 80-er Jahren „Mister Volleyball“ Burkhard Sude drei Meistertitel mit dem heimischen USC feierte, wird allerdings schon längst kein Erstligavolleyball mehr gespielt. Stattdessen geht es für die Frankfurter ins noch einmal gut 250 Kilometer weiter entfernte Giesen (mit weichem „S“) bei Hildesheim. Dort schlagen seit ihrem Aufstieg 2018 die Helios Grizzlys in der höchsten deutschen Spielklasse auf – und das mit zunehmendem Erfolg. In der laufenden Saison sind sie nicht nur für die Uniteds ein ernsthafter Mitkonkurrent um die Playoff-Plätze geworden.

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„MAN MUSS AUCH GUT VOLLEYBALL SPIELEN“

  • United Volleys verlieren Auswärtspartie in Lüneburg
  • Nur ein Tag Pause vor nächster Reise in den Norden
Daniel Malescha und die United Volleys kehren mit leeren Händen aus Lüneburg heim. (Foto: Corinna Seibert)

Die „Bonuspunkte“, die sich die United Volleys mit ihrem überraschenden Tiebreak-Sieg vom Wochenende gegen die Berlin Recycling Volleys gesichert hatten, sind schon wieder aufgebraucht: Beim direkten Konkurrenten SVG Lüneburg gab es am Mittwochabend eine 0:3 (21:25, 20:25, 25:27)-Niederlage. Damit rangieren die Frankfurter vorerst zwar weiter auf Tabellenplatz vier. Angesichts von gleich fünf Verfolgern, die teilweise bis zu drei Partien weniger absolviert haben, dürfen sie sich allerdings keinen Ausrutscher mehr erlauben, wenn es mit einer aussichtsreichen Startposition für die Playoffs klappen soll. „Leider haben wir heute nicht die Leistung gezeigt, die wir uns vorgenommen hatten“, bedauerte Cheftrainer Juan Manuel Serrramalera nach dem Match in der Lüneburger Gellersenhalle.

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DIE „JUNGEN WILDEN“ WERDEN IMMER JÜNGER

  • United Volleys reisen zum Auswärtsspiel nach Lüneburg
  • Bangen um TV-Heimspieltermin gegen Friedrichshafen
Der Ex-Lüneburger und Neu-United Noah Baxpöhler (links, rechts Linus Hüger) weiß um die schwere Aufgabe gegen die SVG. (Foto: Corinna Seibert)

Zahlenmäßig weiterhin nicht voll auf der Höhe, aber immerhin mit noch einmal gestärktem Selbstbewusstsein treten die United Volleys Frankfurt nach dem Überraschungssieg gegen die Berlin Recycling Volleys vom Wochenende die nächste Auswärtsreise an. Mittwochabend um 19 Uhr geht es gegen die SVG Lüneburg. Beschäftigen dürften die Hessen während der Anreise nicht nur die winterlichen Verhältnisse im Norden Deutschlands. Nachdem sie zuhause bislang von größeren Wetterkapriolen verschont geblieben waren, hoffen sie, die rund 500 Kilometer nach Niedersachsen in einem einigermaßen überschaubaren Zeitfenster hinter sich bringen und sich voll auf das anstehende Match konzentrieren zu können.

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SCHNEEFREIE BALL-SCHLACHT IN FRANKFURT

  • United Volleys schaffen Sensationssieg gegen BR Volleys
  • Mit Youngstern Reinhardt und Hüger 0:2-Rückstand gedreht
Freude bei Jonas Reinhardt und den United Volleys nach dem Tiebreak-Sieg gegen Berlin. (Foto: Corinna Seibert)

Eisregen und Schneefälle waren für die Nacht von Samstag auf Sonntag im nördlichen Teil Deutschlands angekündigt. Das dürfte allerdings nicht der Grund gewesen sein, warum das Starensemble der Berlin Recycling Volleys nach einer scheinbar komfortablen 2:0-Führung im Bundesligaduell mit den United Volleys Frankfurt noch etwas länger im vergleichsweise warmen Hessen zu verweilen wollen schien. Nach drei weiteren mitreißenden Sätzen triumphierten dann tatsächlich noch die Gastgeber in der Fraport Arena mit 3:2 (21:25, 20:25, 25:23, 25:23, 15:10) und sicherten sich zwei unerwartete Punkte im Rennen um die beste Playoff-Ausgangslage. Dabei waren die Frankfurter schon in den Durchgängen eins und zwei gegen den Tabellenzweiten und Champions League-Teilnehmer keinesfalls chancenlos gewesen.

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„WERDEN EINHUNDERT PROZENT GEBEN“

  • United Volleys erwarten am Samstag Supercup-Sieger Berlin
  • „Kür-Aufgabe“ vor den wichtigen Spielen um die Playoff-Plätze
Nationalspieler in Diensten der United Volleys Frankfurt: Noah Baxpöhler (Mitte, Foto: Corinna Seibert)

Die Pflicht haben die United Volleys Frankfurt am vergangenen Sonntag in Unterhaching erfüllt. Nach dem angestrebten 3:0-Auswärtssieg stehen sie erstmals in dieser Spielzeit auf Tabellenplatz vier der Volleyball Bundesliga. Cheftrainer Juan Manuel Serramalera und sein Team haben es nun selbst in der Hand, sich in den anstehenden Partien gegen die direkte Konkurrenz eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs im März zu sichern. Davor steht am Samstag um 19.30 Uhr in der heimischen Fraport Arena aber zunächst eine Kür-Aufgabe an: Es geht gegen den (noch) amtierenden Pokalsieger, Supercup-Gewinner und Abonnement-Meister der vergangenen Jahre, die Berlin Recycling Volleys.

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REINHARDT KOMMT REIN UND SCHLÄGT EIN

  • United Volleys mit Auswärtssieg vorerst Tabellenvierter
  • Nachricht vom Saison-Aus für Kapitän Valkiers dämpft Freude
„Facu“ Imhoff versenkte gegen Haching zehn von elf Angriffen, dazu zwei Blocks. (Foto: Corinna Seibert)

Mit einem deutlichen 3:0 (25:19, 25:23, 25:23)-Auswärtssieg beim TSV Unterhaching haben die United Volleys Frankfurt am Sonntagnachmittag mit Rang vier ihre bislang beste Tabellenposition in dieser Saison erklommen. „Das war unser Ziel für dieses Wochenende: Alle drei Punkte mit nach Hause bringen und möglichst ohne Satzverlust bleiben. Beides haben wir geschafft“, freute sich Cheftrainer Juan Manuel Serramalera. „Wir hätten allerdings besser spielen können“, war er sich am Ende der 74 Spielminuten bewusst, „aber vor dem Hintergrund, dass wir wieder nicht mit unserer Stammbesetzung antreten konnten, war das schon ganz in Ordnung.“ Von Vornherein zuhause geblieben war Außenangreifer Tim Grozer, der seinen lädierten Knien noch etwas Schonung gönnen sollte.

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