STEUERWALD: „MÜSSEN AN LEISTUNGSGRENZE GEHEN“

  • United Volleys am Dienstag in der Champions League gegen Aich/Dob
  • Frankfurter wollen im Heimspiel gegen starke Österreicher vorlegen

 

Nationallibero Julian Zenger will am Dienstag dafür sorgen, dass auch in der Champions League die Frankfurter Abwehr steht. (Foto: Gregor Biskup)

Mit den Erfolgen wachsen die Herausforderungen. Das bekommen auch die United Volleys nach dem Erreichen der zweiten Champions League-Runde zu spüren. Dort wartet am Dienstag um 19 Uhr in der Fraport Arena mit Posojilnica Aich/Dob aus Österreich ein Gegner, der nicht nur international erfahren, sondern auch entsprechend besetzt ist. Multinationalität wurde dem Verein quasi schon bei seiner Gründung 1982 in die Wiege gelegt, ist man doch unmittelbar an der österreichisch-slowenischen Grenze zuhause. „Aich“ und „Dob“ sind dementsprechend nur zwei unterschiedliche Bezeichnungen für ein und dasselbe 160-Einwohner-Dorf, das zur Stadtgemeinde Bleiburg, beziehungsweise Pliberk, gehört.

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KONSEQUENT UND KOMPROMISSLOS

  • United Volleys gewinnen in nur 71 Minuten 3:0 gegen Rottenburg
  • DeRocco wünscht sich für Champions League noch mehr Rückhalt

 

Regisseur Adam Kocian führte die United Volleys am Samstag zum ersten Heimsieg im ersten Heimspiel der Bundesligasaison. (Foto: Gregor Biskup)

Die United Volleys Frankfurt haben in der Volleyball Bundesliga eine erfolgreiche Heimpremiere gefeiert. Gegen den TV Rottenburg siegte das Team des neuen kanadischen Cheftrainers Stelio DeRocco am Samstagabend mit 3:0 (25:15, 25:17, 25:12). Gerade einmal 71 Minuten dauerte die Partie. „Das heißt aber nicht, dass wir nicht hart für diesen Erfolg arbeiten mussten“, betonte „The Rock“. „Wir haben Rottenburg genau studiert und gesehen, wie eng sie das Spiel gegen den VfB Friedrichshafen vor einer Woche lange Zeit gestalten konnten. Dass ihnen das heute gegen uns nicht gelungen ist, lag an der konsequenten und kompromisslosen Art und Weise, in der wir uns präsentiert haben“, so der frühere italienische Meister und Pokalsieger zufrieden.

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DIE LETZTE WEISSE WESTE

  • Die United Volleys Frankfurt empfangen in der Bundesliga Rottenburg
  • Am Dienstag wieder Champions League zuhause gegen Aich/Dob

 

Der Ex-Rottenburger Paul Henning schlägt seit dieser Saison für die United Volleys Frankfurt auf. (Foto: Gregor Biskup)

Beim ersten Bundesliga-Heimauftritt der Saison 2018/19 gegen den TV Rottenburg steht für die United Volleys Frankfurt durchaus einiges auf dem Spiel. Das vierte Jahr in der 1. Volleyball Bundesliga bringt nämlich nicht nur manchen Vorteil mit sich – etwa die bessere Kenntnis von Gegnern, Auswärtshallen und anderen Besonderheiten der höchsten deutschen Spielklasse. Im Gegenzug müssen Mannschaft und Fans auch von so mancher kleinen Tradition Abschied nehmen. Gerade erst am vergangenen Wochenende in Lüneburg ging für die United Volleys eine solche Serie zu Ende: Zum ersten Mal seit ihrem Aufstieg 2015 verloren sie ein Match gegen die gastgebende SVG.

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NACH ZWEI SÄTZEN IN DER ZWEITEN RUNDE

  • United Volleys am Dienstag zuhause gegen Österreicher aus Aich/Dob
  • Nationalspieler Tobias Krick bekommt längere Regenerationspause
Schon nach zwei Sätzen konnten die United Volleys gegen Shakhtior Soligorsk das Weiterkommen bejubeln. (Foto: Corinna Seibert)

Es ist geschafft: Die United Volleys Frankfurt haben bei ihrer ersten Teilnahme die Auftaktrunde der CEV Champions League überstanden und erwarten schon am nächsten Dienstag (23.) die Österreicher von Posojilnica Aich/Dob in der Fraport Arena. Am Mittwochabend genügte vor 800 Zuschauern gegen die Weißrussen von Shakhtior Soligorsk eine knappe 2:3 (25:21, 25:21, 19:25, 18.25, 19:21)-Niederlage zum Weiterkommen. Nachdem bereits mit der 2:0-Führung alles in trockenen Tüchern war, nutzte Cheftrainer Stelio DeRocco die Gelegenheit, um kräftig durchzuwechseln. Von der Anfangsform blieb allein Mittelblocker Paul Henning auf dem Feld. „Jeder sollte die Chance bekommen, zu spielen. Natürlich wollten wir gewinnen, aber vor allem ging es darum, den Nachwuchsleuten die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen zu sammeln und daran zu wachsen“, betonte DeRocco.

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PUNKTE VOM „EURO-MILIJANÄR“

  • In der Fraport Arena nächste Champions League-Runde erreichen
  • DeRocco erwartet am Mittwoch „schwieriges Spiel“ gegen Soligorsk

 

United-Kapitän Sebastian Schwarz will mit seinen Kollegen am Mittwoch den Einzug in die nächste Champions League-Runde bejubeln. (Foto: CEV)

Die Stadt Frankfurt trägt bekanntlich den Beinamen „City of the Euro“. Am Mittwoch könnte sie diesen noch etwas erweitern und sich mit Fug und Recht als „City of the European Champions League“ bezeichnen. Den United Volleys Frankfurt ist gelungen, wonach nicht nur im Volleyball viele Teams streben: die erstmalige Qualifikation für die europäische Königsklasse, in der sie bei ihrem Heimdebüt um 19 Uhr die weißrussische Mannschaft von Shakhtior Soligorsk empfangen. Vor einer Woche auswärts in Minsk feierten die Frankfurter einen gelungenen Einstand und schufen mit einem klaren 3:0-Erfolg beste Voraussetzungen für den Einzug in die nächste Runde.

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AUF GLÜCKSGEFÜHL FOLGT ENTTÄUSCHUNG

  • United Volleys erleben Bundesliga-Fehlstart gegen Lüneburg
  • Nach 1:3 jetzt Weiterkommen in der Champions League im Fokus
Es lief noch nicht rund bei den „Newniteds“ Adam Kocian und Lucas Van Berkel. (Foto: CEV)

Erstmals seit drei Jahren haben die United Volleys zum Saisonauftakt der Volleyball Bundesliga verloren. Gab es damals, im Oktober 2015, beim allerersten Bundesliga-Auftritt überhaupt nach dem 2:3 gegen Rekordmeister VfB Friedrichshafen immerhin noch einen Punkt, so mussten die Frankfurter nach der 1:3 (25:17, 18:25, 23:25, 21:25)-Niederlage gegen die SVG Lüneburg diesmal mit gänzlich leeren Händen die Heimreise antreten. Damit ging zugleich eine bis dato makellose Siegesserie gegen die Niedersachsen zu Ende, die dieses Ereignis entsprechend ausgelassen feierten. „Vor ein paar Tage haben wir in Minsk noch selbst dieses Glücksgefühl genossen, heute müssen wir die Enttäuschung nach einem Misserfolg verkraften“, befand Cheftrainer Stelio DeRocco.

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KOCIAN & CO. WOLLEN SIEGREICH BLEIBEN

  • United Volleys starten am Samstag in die Bundesligasaison
  • SVG Lüneburg als unangenehmer Auswärts-Auftaktgegner
United-Zuspieler Adam Kocian freut sich auf die Rückkehr in die Lüneburger Gellersenhalle. (Foto: CEV)

Sehr zufrieden aber mit wenig Schlaf sind die United Volleys gerade einmal einen halben Tag nach ihrem siegreichen Champions League-Debüt in Weißrussland bereits am nächsten Spielort angekommen. Mit dem Flieger ging es am frühen Morgen von Minsk aus über Frankfurt zunächst nach Hamburg und von dort per Bus weiter nach Lüneburg. Dort steht am Nachmittag erst einmal nur eine Krafteinheit auf dem Programm. Am Freitag und vor dem Match gegen die heimischen „Lünehünen“ am Samstag um 19 Uhr kann dann auch in der Halle trainiert werden. Die kennt einer aus dem United-Kader ganz besonders gut: Zuspieler Adam Kocian hat drei Jahre lang bei der SVG Lüneburg die Bälle verteilt, bevor er im Sommer nach Frankfurt zurückgekehrt ist. Am hiesigen Volleyball-Internat war er zuvor ausgebildet worden.

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UNAUSSPRECHLICH UND UNAUFHALTSAM

  • Gelungene Champions League-Premiere für Frankfurter Erstligavolleyballer
  • Milija Mrdak erfolgreichster Angreifer beim 3:0 gegen Shakhtior Soligorsk
Kämpferisch stark und diszipliniert präsentierten sich die United Volleys (Moritz Karlitzek) bei ihrem ersten Champions League-Auftritt in Weißrussland. (Foto: CEV)

Die United Volleys Frankfurt haben in der europäischen Königsklasse einen überzeugenden Einstand gefeiert. Bei ihrem Champions League-Debüt in Weißrussland besiegten sie die Gastgeber von Shakhtior Soligorsk klar mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:20). Einen starken Auftritt lieferte vor allem der serbische Neuzugang Milija Mrdak auf der Diagonalposition ab. Mit 15 Punkten, einschließlich dreier kompromissloser Blocks, präsentierte er sich vor offiziell 2.700 Zuschauern im Minsker Sportpalast ebenso unaufhaltsam wie unaussprechlich. „Wir sind insgesamt sehr diszipliniert und entschlossen aufgetreten“, war Cheftrainer Stelio DeRocco nach seiner Pflichtspiel-Premiere an der Seitenlinie mit der gesamten Mannschaft zufrieden.

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UNITED VOLLEYS SIND „HUNGRIG UND BEREIT“

  • Frankfurter Erstligavolleyballer vor Champions League-Debüt in Weißrussland
  • Aufschlagdruck als entscheidender Faktor gegen Shakhtior Soligorsk
Die United Volleys vertreten Frankfurt in der europäischen Champions League. (Foto: Corinna Seibert/ Manfred Neumann)

Ein Novum für Frankfurt und ganz Hessen: Erstmals geht eine hiesige Volleyballmannschaft in der europäischen Champions League an den Start. Bereits am frühen Dienstagmorgen sind die United Volleys mit dem Flieger in Richtung Weißrussland gestartet. Am Mittwochabend absolvieren sie im 3.300 Zuschauer fassenden Sportpalast der Millionenstadt Minsk ihr allererstes Spiel in der Königsklasse gegen den amtierenden Landesmeister Shakhtior Soligorsk (Liveübertragung auf www.laola1.tv). „Wir sind hungrig auf die Champions League und bereit für dieses großartige Erlebnis“, freut sich Cheftrainer Stelio DeRocco, der bis auf Rekonvaleszent Patrick Steuerwald alle seine Spieler an Bord hat. Inklusive Zusatz-Libero Thorben Stahmer aus der 2. Mannschaft sind somit 14 Mann im Kader.

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ZIEL HEISST: „FRANKFURT UNITED BY VOLLEYBALL“

  • United Volleys Frankfurt vor Saisonstart und Champions League-Debüt
  • „1. Frankfurter Corporate Beachvolleyball Cup“ als neues Groß-Event
Pressekonferenz bei der Frankfurter Sparkasse mit (von links) Lucas Van Berkel, Stelio DeRocco, Jörg Krick, Michael Bresagk und Sebastian Schwarz

Start in Saison Nummer vier für die United Volleys – Und in der tragen die erfolgreichen Erstligavolleyballer nicht nur die „Äppler-Raute“ auf ihren Trikots, sondern erstmals auch die Stadt Frankfurt im Namen. „Seit 2015 haben wir es geschafft, uns hier sportlich zu etablieren, Freunde und Partner zu gewinnen“, erklärte Geschäftsführer Jörg Krick am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz in den Räumlichkeiten der Sparkasse Frankfurt. „Ebenso ist in dieser Zeit die Unterstützung aus Politik und Wirtschaft stetig gewachsen, auch wenn wir hier sicherlich noch eher am Anfang unseres Weges stehen“, so der United-„Macher“. Neue Sponsoren zu akquirieren und die Trainingsbedingungen deutlich zu verbessern nannte er als wichtige Punkte, „um zukünftig Titel an den Main zu holen, die einer so finanzstarken und internationalen Metropole Ehre machen.“

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