NEUER GESELLSCHAFTER UND BEWÄHRTE „LICHTGESTALT“

  • Unternehmer und Football-Boss Alexander Korosek steigt ein
  • Kapitän Jochen Schöps verlängert und bekommt Zusatzrolle
„Legende“ Jochen Schöps bleibt den United Volleys erhalten und bekommt eine neue Rolle dazu.  (Foto: Corinna Seibert)

Es war ein lang gehegtes Ziel von United Volleys-Gründer Jörg Krick: Durch das eigene Vorbild und kontinuierliche professionelle Arbeit andere zu überzeugen, es ihm gleich zu tun und an seiner Seite bei den erfolgreichen Frankfurter Erstligavolleyballern einzusteigen. Im Jahr des größten sportlichen Triumphs im DVV-Pokal ist ihm nun auch das gelungen. Mit Alexander Korosek engagiert sich ab sofort ein weiterer sportbegeisterter Unternehmer als Gesellschafter bei den United Volleys. Im Frankfurter Profisport ist der neue „Macher“ ein bekanntes Gesicht. Als Teambesitzer und Geschäftsführer der Frankfurt Galaxy, die unter dem traditionsreichen Namen von diesem Sommer an in der neugegründeten European League of Football antreten wird, ist er bestens vernetzt.

Krick sieht „einiges in Bewegung“

Bei den United Volleys will Korosek sich auch persönlich und mit eigenen Ideen stark einbringen. „Ich sehe enorme Synergieeffekte. Die Volleyball Bundesliga spielt sich hauptsächlich im Winter ab, Football im Sommer. Die Herausforderungen sind zu weiten Teilen die gleichen, so dass sich das optimal ergänzt“, erläutert der 34-jährige Inhaber einer Luftfahrtfirma. Wert legt er vor allem auf den Event-Charakter beider Sportarten: „Die Zuschauer kommen in die Halle oder ins Stadion, um ein Rundum-Erlebnis zu genießen – vor, während und nach dem Spiel. Da kann man einiges voneinander lernen und wechselseitig profitieren.“ Auch abseits der Spieltage soll sich die Präsenz der United-Volleyballer noch einmal erhöhen, die Spieler in den Medien und durch eigene Social Media-Aktivitäten zu „Local Heroes“ aufgebaut, das Konzept mit jungen deutschen Spielern und einigen gestandenen, namhaften Größen also fortgeführt werden.

Der neue United Volleys-Gesellschafter Alexander Korosek am Spielort seiner Galaxy-Footballer (Foto: Jonsy Fuchs)

Immerhin habe Volleyball als Vereins- Schul- und Breitensport eine beachtliche Popularität, die es zu nutzen gelte: „Die Kinder brauchen Idole, und die Aktiven Gelegenheit, ihren eigenen Sport auf allerhöchstem Niveau zu sehen.“ Durch das Projekt European League of Football, das von großen Namen mitgetragen wird, erfährt Alexander Korosek momentan enormen öffentlichen Zuspruch, den er nutzen will: „Spitzen-Volleyballer und Spitzen-Footballer, die gemeinsame Sache machen und sich auf unterschiedlichen Ebenen austauschen – Das ist eine tolle Story, die viele begeistern dürfte.“ Ein weiterer Punkt ist die Fankultur, die im Football gerade in Frankfurt seit jeher großgeschrieben wird. „Ich denke, da gerät jetzt einiges in Bewegung und bekommt neue Energie“, erwartet auch der zukünftige Mitgesellschafter Jörg Krick.

Schöps übernimmt zusätzliche Verantwortung

Er sei, „sehr glücklich, dass wir nun jemanden an den Schalthebeln haben, der schon viel Kompetenz mitbringt. Ich bin selbst damals in Sachen Volleyball quasi ins kalte Wasser gesprungen und war in einigen Fragen bestimmt zu blauäugig“, so Krick. Den ersten Kontakt zu Alexander Korosek hatte United-Geschäftsführer Guido Heerstraß aufgebaut. „Es freut mich für Jörg Krick, der unheimlich viel Geld und Herzblut in dieses Projekt gesteckt und es nun geschafft hat, die United Volleys auf eine breitere Basis zu stellen“, sieht auch er einen „positiven Schub für den Erstligavolleyball in Frankfurt.“ Allerdings verweist Jörg Krick auch auf die immer noch anhaltenden Corona-Nachwirkungen: „Erst wenn die staatlichen Hilfen so ausgeschüttet werden, wie sie uns zugesagt wurden, können wir wieder uneingeschränkt optimistisch nach vorn blicken.“

Daran glaubt auch einer, der in der vergangenen Saison bei den United Volleys ebenso zur „Lichtgestalt“ wurde wie über lange Jahre hinweg in der deutschen Nationalmannschaft. Jochen Schöps bleibt den United Volleys und ihren Fans ein weiteres Jahr erhalten. „Meine Familie und ich fühlen uns hier sehr wohl und sind schon ein Stück weit sesshaft geworden. Ich habe immer noch Spaß am Volleyball und freue mich, wenn ich der Mannschaft weiter helfen kann“, so der nunmehr fünfmalige Deutsche Pokalsieger. In den nächsten Monaten soll er noch stärker ins sportliche Management einsteigen, sein internationales Know-how und seine tadellose Reputation einbringen. „Seit dem vergangenen Jahr ist bei uns eine großartige Mannschaft zusammengewachsen. Darauf wollen wir aufbauen und noch einige weitere erfolgshungrige Spieler dazuholen“, kündigt er an.