ZWEIFACHE HEIMSPIEL-PREMIERE IN 2021

  • United Volleys mit Doppelspiel-Wochenende in der Bundesliga
  • Am Samstag gegen Netzhoppers KW, Sonntag gegen VCO Berlin
Die United Volleys starten voll motiviert ins neue Jahr und in die Rückrunde. (Foto: Corinna Seibert)

Zum Auftakt des neuen Jahres geht es für die United Volleys direkt in die Vollen: Die Frankfurter Erstliga-Volleyballer starten gleich mit einem Doppelspiel-Wochenende in die Rückrunde. Am Samstag kommen die Netzhoppers KW-Bestensee in die Fraport Arena, am Sonntag geht es in der Sporthalle der Carl-von-Weinberg-Schule gegen den VC Olympia Berlin. Die Gastgeber wollen sich beim Neustart und bei ihren Vorsätzen für die kommenden Wochen und Monate wieder von der Jahreszahl inspirieren lassen. 20:21 – Das bedeutet im Volleyball: Die Crunchtime beginnt, und es gilt, erst einmal aufzuschließen, um am Ende den Satz zu holen.

Revanche für Hinspiel-Niederlage nehmen

„Wir wollen bis zum Ende der Hauptrunde noch so viele Punkte wie möglich sammeln, um unsere Ausgangsposition für die Playoffs weiter zu verbessern“, unterstreicht Cheftrainer Juan Manuel Serramalera. Das gleiche Ziel dürften allerdings die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen haben, gegen die es gilt, für die deutliche Niederlage im Hinspiel Revanche zu nehmen. Die Begegnung der beiden Teams am Samstag ist zugleich eine Art Generalprobe für das DVV-Pokalfinale, wo man sich gut sieben Wochen später wieder gegenüberstehen wird. Die Brandenburger konnten mit einem starken und breit besetzten Kader unter anderem die Top-Teams aus Berlin und Düren aus dem Wettbewerb werfen.

Eine allzu besondere Vorbedeutung will Serramalera der Bundesligapartie aber nicht beimessen: „Ein Endspiel ist dann doch immer noch einmal etwas ganz anderes.“ Er muss es wissen, denn schließlich konnte er kurz vor seinem Wechsel nach Frankfurt mit seinem Club Obras de San Juan sensationell den Pokalsieg in Argentinien feiern. Mit einem größtenteils jungen und unerfahrenen Team gelang ihm dort darüber hinaus etwas, was er ebenfalls nur allzu gern mit den United Volleys wiederholen würde. Nach einem schlechten Saisonstart wurde die Mannschaft in der Rückrunde immer stärker und legte eine Aufholjagd hin, die sie bis ins Playoff-Finale führte, welches erst im allerletzten Spiel im Tiebreak verloren wurde.

Sonntagnachmittag in der Carl-von-Weinberg-Schule

Für eine ähnlich positive Entwicklung sind am Wochenende allerdings erst einmal zwei schwere Begegnungen zu absolvieren. Nachdem auf Seiten der Uniteds die zunächst um den Jahreswechsel geplanten Matches in Lüneburg und zuhause gegen Giesen verlegt wurden, wird es für alle Beteiligten darum gehen, schnell wieder ihren gewohnten Rhythmus zu finden. Auch bei KW und dem VCO fand der bislang letzte Pflichtspielauftritt vor Weihnachten statt. Serramalera & Co. pausierten nur kurz, nahmen unmittelbar nach den Feiertagen wieder das Training auf. „Zu Beginn wird es darum gehen, auch unter Wettkampfbedingungen schnell wieder in die normalen Abläufe reinzukommen“, erwartet der Chefcoach.

Wiewohl man um das hohe Niveau wisse, zu welchem die Netzhoppers in der Lage seien, so hätten auch seine Männer in den spielfreien Wochen „hart und intensiv gearbeitet.“ Genauso mahnt Juan Manuel Serramalera aber, auch die Junioren des VCO nicht zu unterschätzen: „Die jungen Talente der Juniorennationalmannschaft sollen in der Liga Erfahrung sammeln und daran sportlich wachsen. Deshalb bin ich sicher, dass sie am Sonntag schon ganz anders auftreten und es uns viel schwerer machen werden als noch zu Beginn der Saison.“ Da die Fraport Arena nicht zur Verfügung steht, findet diese Begegnung in der Carl-von-Weinberg-Schule statt – zumindest für Linus Hüger und die anderen „jungen Wilden“ vom Volleyballinternat also ein Heimspiel.