POSITIVES ERLEBNIS AUSDRÜCKLICH ERWÜNSCHT

  • Letztes Heimspiel des Jahres gegen Volleyball Bisons Bühl
  • Auswärtspartie in Lüneburg auf den 10. Februar verlegt
Auf Coach Serramalera und den Ex-Bühler Mario Schmidgall wartet am Sonntag gegen Bühl erneut eine große Herausforderung. (Foto: Marcel Lorenz)

Lang hat es gedauert bis zum vierten Bundesliga-Heimspiel der United Volleys in dieser Saison. Zum ersten Mal seit sechs Wochen treten die Frankfurter Erstligavolleyballer am Sonntag um 16 Uhr wieder vor leeren Rängen in der Fraport Arena an. Als frischgebackene Pokalfinalisten empfangen Juan Manuel Serramalera und seine Männer die Volleyball Bisons aus Bühl, jene Mannschaft, die sie auf dem Weg ins Endspiel Ende November auswärts mit 3:1 bezwingen konnten. Dass die Gäste, die als Tabellenfünfter bislang eine starke Hinrunde hingelegt haben, da auf Revanche aus sind, dürfte sich von selbst verstehen.

Corona-Test bei Günthör negativ

Für die Hausherren ist es der letzte Auftritt des Jahres. Das eigentlich noch am 27. Dezember angesetzte Match bei der SVG Lüneburg wurde aufgrund der Unwägbarkeiten der aktuellen Pandemie-Lage auf den 10. Februar verschoben. Auf unbeschwerte Feiertage dürfen sich die Uniteds, wie auch der Rest der Republik, dennoch nicht freuen. Lediglich am 24. und 25. Ist trainingsfrei. Danach startet bereits die Vorbereitung auf drei weitere Heimpartien zum Auftakt des neuen Jahres, beginnend mit dem Spiel gegen die Helios Grizzlys Giesen am 3. Januar.  Zuerst muss jedoch auch sportlich die letzte Kerze auf dem Adventskranz (an)gezündet und gegen die Bisons alles an Restenergie für 2020 in die Waagschale geworfen werden.

Neben den drei Ex-Uniteds Florian Ringseis, Paul Henning und Stefan Thiel, die mit Bühl zeitweise sogar den Spitzenplatz in der Volleyball Bundesliga besetzten, ist auf der gegnerischen Seite vor allem ein Landsmann der argentinischen United-Fraktion zu beachten. Außenangreifer Tomas Lopez ist im Angriff wie in der Annahme gleichermaßen eine Bank. Ihn in den Griff zu bekommen, wird, wie schon im Pokal, ein Knackpunkt sein. Am Mittwoch unterlagen die Badener beim Bundesliga-Rekordmeister Friedrichshafen deutlich mit 0:3, hatten also etwas weniger Zeit zur Regeneration als die Gastgeber. Die wurde bei den United Volleys allerdings auch dringend benötigt. Zumindest starteten die Frankfurter mit einer erleichternden Nachricht in die Woche: Der Corona-Test bei Jakob Günthör vom Montag fiel negativ aus.

Premiere für vier neue Serien-Folgen

Damit bleibt der Mittelblocker nach seinem Kontakt mit einer infizierten Person zwar weiter in Quarantäne. Aber zumindest müssen seine Mannschaftskollegen nach dem Resultat dieses Schicksal nicht teilen und dürfen am Sonntag antreten. Zuspieler Matthias Valkiers und „Pokalheld“ Tim Grozer mussten nach der Doppelaufgabe am Bodensee allerdings zunächst angeschlagen pausieren. Dennoch hofft der Cheftrainer auf ihren Einsatz gegen Bühl. „Wir haben gesehen, was das Team unter weitgehend optimalen Voraussetzungen draufhat. Dass uns diese momentan nicht oft vergönnt sind, ist eine Herausforderung, der wir uns stellen“, so Juan Manuel Serramalera. Dazu zählt ab kommender Woche auch die für zwei Wochen wegfallende Möglichkeit zum Krafttraining am Olympiastützpunkt.

„Die Mannschaft hat gezeigt, wie sie kämpfen kann, und ist froh, endlich wieder zuhause spielen zu dürfen“, erhofft sich der Coach. Immerhin gibt es am Sonntag und in den folgenden Wochen wichtige Punkte zu verteilen. Die United Volleys wollen diese Chance zur Aufholjagd nutzen und sind – anders als noch zum Wochenbeginn – diesmal auf ein positives Ergebnis aus. Für die Fans kommt noch ein weiteres Schmankerl hinzu: Als Weihnachtsgeschenk werden nach der Partie, die wie immer auf sporttotal.tv gestreamt wird, vier ganz neue Folgen der Doku-Serie „INSIDE UNITED VOLLEYS – Profisport zwischen Traum und Wahnsinn“ ausgestrahlt – eingebettet in Talkrunden mit interaktivem Livechat auf dem seit der Beachliga bekannten Twitch-Kanal TROPS4.