1.100 FANS FÜR „SUPERCUP-NEWCOMER“ SCHÖPS

  • Ticketvorkauf für comdirect Supercup in Frankfurt vor dem Start
  • Titelmatch gegen die Berlin Recycling Volleys steigt am 11. Oktober
Die United Volleys wollen ihr erstes Final-Erlebnis im comdirect Supercup mit bis zu 1.100 Fans in der Fraport Arena teilen. (Foto: Corinna Seibert)

Die Volleyballfans aus der Rhein-Main-Region können sich schon einmal warmlaufen, beziehungsweise -klicken: Nach jetzigem Stand sollte einem kurzfristigen Start des Online-Ticketverkaufs für den comdirect Supercup, in dem die United Volleys Frankfurt am Sonntag, dem 11. Oktober, auf den Abonnement-Meister Berlin Recycling Volleys treffen, nichts mehr im Wege stehen. Spätestens ab kommendem Montag wird das Match um den ersten Titel der Saison 2020/21 beim Ticketpartner der Volleyball Bundesliga auf www.ticketmaster.de buchbar sein. Die personalisierten Karten können ausschließlich dort bezogen werden und kosten zwischen 13 und 27 Euro (ermäßigt: 11 bis 21 Euro). Die Planungen sehen bis zu 1.100 Besucher in der Fraport Arena vor.

Das positive Signal dafür kam in dieser Woche aus dem Frankfurter Gesundheitsamt, lediglich Detailfragen müssen noch abgestimmt werden. „Wir sind sehr froh, wenn wir tatsächlich als erstes Bundesligateam in Frankfurt eine solches Konzept unter Einhaltung aller Hygieneauflagen in die Halle bringen können – und das gleich mit einem Event, bei dem es um einen offiziellen Pokal geht“, erklärt United Volleys-Geschäftsführer Guido Heerstraß. „Dass unsere Mitarbeiter in Abstimmung mit der Volleyball Bundesliga hier ein Stück weit Pionierarbeit für die Fraport Arena leisten konnten, wovon hoffentlich auch andere profitieren werden, macht uns schon etwas stolz.“

Klaren Regeln für den Gesundheitsschutz

Dazu ist erforderlich, dass die Infektionszahlen in der Region und in Deutschland nicht weiter ansteigen – „eine Aufgabe, an der jeder einzelne mit seinem Verhalten im Alltag mitarbeiten kann“, so Heerstraß.  So werden für den Supercup und die folgenden Bundesliga-Heimspiele in der Arena strikte Regeln gelten, wie Geschäftsstellenleiterin Nicole Tonn als Event-Verantwortliche der Uniteds ausführt: „Selbstverständlich muss von jeder Person auf dem gesamten Veranstaltungsgelände verpflichtend eine Mund-Nasebedeckung getragen werden. Nur auf dem eigenen Sitzplatz und zum Essen und Trinken darf diese abgenommen werden.“ Um potenzielle Kontaktmöglichkeiten zu reduzieren, wurde die Arena in vier Zonen mit jeweils eigenen Ein- und Ausgängen, Toilettenanlagen und festen Laufwegen unterteilt. Der Zugang zur Halle wird also etwas anders als gewohnt geregelt, aber vom Parkplatz an ausreichend beschildert sein.

Desinfektionsmittelspender stehen vor Ort bereit, das Abstandsgebot auf den Zuschauerrängen wird schon bei Buchung der Sitzplätze über den Saalplan berücksichtigt. Klatschpappen, Magazine und ähnliches sind bis auf Weiteres nicht zulässig. Ebenso dürfen keine alkoholhaltigen Getränke angeboten werden. „Beim comdirect Supercup der Frauen in Dresden haben wir gesehen, dass es trotz Zuschauerbeschränkungen und Maskenpflicht ein stimmungsvolles und emotionales Volleyballerlebnis geben kann“, berichtet Julia Retzlaff, Geschäftsleiterin Sport und Managerin Events bei der Volleyball Bundesliga.

Zenger, Grankin und brasilianischer Ballzauber

Informationen zu den in der Halle geltenden Hygieneregeln stehen auch auf www.comdirect-supercup.de bereit. Zumindest beim Supercup ist die finale Besucherzahl vom Buchungsverhalten der Fans abhängig. Jede Bestellung, unabhängig von der Anzahl der Tickets, bedeutet eine gewisse Anzahl an Plätzen als Abstandshalter. Je kleinteiliger die Bestellungen ausfallen, desto mehr Abstandsplätze werden notwendig und desto geringer fällt die Gesamtkapazität aus. Organisierte Fanreisen oder die Vergabe von Gäste -Ticketkontingenten sind ausdrücklich nicht zulässig, um deutschlandweite Übertragungsketten zu vermeiden. Sportlich sind die Voraussetzungen für ein großes Sporterlebnis in der Fraport Arena und der bundesweiten Live-Übertragung ab 14 Uhr auf SPORT1 in jedem Fall optimal.

In ihrem ersten Endspiel treffen die United Volleys mit den BR Volleys auf das Über-Team der zurückliegenden Jahre. Neben dem Ex-Frankfurter Julian Zenger und Zuspiel-Gigant Sergey Grankin können die Hauptstädter in der neuen Saison gleich drei Ballzauberer aus der Volleyball-Nation Brasilien aufbieten. Bei den Gastgebern wird mit dem Champions League- und WM-Medaillengewinner Jochen Schöps ein ebenso großer Name noch einmal zum „Newcomer“: „Auch für mich ist es eine Premiere, in Deutschland um den Supercup zu spielen. Umso mehr freue ich mich, wenn wir dieses Ereignis gemeinsam mit unseren Fans feiern dürfen, die zusammen mit dem Team lange auf ein solches Finale hingefiebert haben.“