„KRÄFTE BÜNDELN FÜR THEDOME“

  • United Volleys Frankfurt appellieren an Politik und Verwaltung
  • „Größte und modernste Arena Europas als Aushängeschild“
Mit der Perspektive TheDOME vor Augen verfolgen die United Volleys in Frankfurt weiterhin hohe Ziele. (Foto: Florian Treiber)

Nach der Absage des letzten verbliebenen Bewerbers und dem nunmehr wohl endgültigen Aus für die Multifunktionshalle am Kaiserlei – eines der beiden großen Frankfurter Arena-Projekte – sehen sich die United Volleys Frankfurt bestätigt: „TheDOME am Flughafen war für mich von Anfang an das weitaus zukunftsweisendere und aussichtsreichere Projekt“, erklärt Jörg Krick, Gründer und Gesellschafter des Erstligateams. Bei den Planungen am Kaiserlei seien die Uniteds ohnehin bis zuletzt außen vor geblieben, „deshalb trifft uns das Scheitern dieses Vorhabens nicht wirklich. Jetzt kommt es aber darauf an, endlich alle verfügbaren Kräfte zu bündeln und die wenigen verbliebenen Hemmnisse für TheDOME aus dem Weg zu räumen“, fordert Krick die Verantwortlichen im Römer auf.

Bereits seit über einem Jahr sind die United Volleys mit den Investoren, hinter denen die erfahrene und renommierte Katz Group aus Kanada steht, im Gespräch. Eine internationale Metropole wie Frankfurt brauche dringend ein solches Aushängeschild, mit dem sich neben Konzerten und anderen Mega-Events auch sportliche Spitzenereignisse herholen ließen. Krick: „Hier könnten nicht nur Bundesligaspiele in gleich mehreren Sportarten, sondern auch Welt- und Europameisterschaften stattfinden.“ Ihre eigenen Top-Partien auf nationaler und europäischer Ebene würden die United Volleys in wenigen Jahren im großen „Dome“ austragen, der bis zu 23.000 Zuschauer fassen, zusätzlich aber auch flexibel auch für kleinere Veranstaltungsgrößen adaptierbar sein soll.

„Bis Jahresende Klarheit für Vereine und Bürger schaffen“

Andere Matches wären im direkt nebenan geplanten „Forum“ denkbar, mit einer Gesamtspielfläche von 51 mal 33 Metern und drei separaten Volleyballfeldern zugleich ein perfektes Trainings- und Leistungszentrum – auch für den deutschen Nachwuchs des hiesigen Volleyballinternats. „Eishockey, Basketball, Volleyball – eindrucksvoller könnte sich die Sportstadt Frankfurt wohl nicht präsentieren als in dieser größten und modernsten Arena Westeuropas in einer perfekten Lage am Flughafen“, findet auch der neue United Volleys-Geschäftsführer Guido Heerstraß, „damit könnten wir Berlin absolut Paroli bieten, wenn es um Premium-Events geht.“

„Um das so schnell wie möglich Wirklichkeit werden zu lassen, müssen alle an einem Strang ziehen, damit bis Ende des Jahres einhundertprozentige Klarheit für uns Vereine und die Bürger besteht“, appelliert Jörg Krick an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung. Denn: „Nur eine solche moderne Multifunktionsarena sichert langfristig die Existenz und den Erfolg unserer Frankfurter Bundesligamannschaften. Alles, was wir dazu inhaltlich beitragen können, werden wir als verlässlicher Partner unserer Stadt gern leisten.“