EINZIGARTIGE EINBLICKE IN DEN PROFISPORT

  • SPORT1 zeigt „Inside United Volleys: Profisport zwischen Traum und Wahnsinn“
  • Erste von zehn Folgen starten Anfang Januar parallel zur Olympia-Qualifikation

Einmal hinter die Kulissen des Profisports schauen, sportliche Heldengeschichten, strategische Planungen aber auch die Mechanismen des Sport-Business hautnah miterleben – das können die Fernsehzuschauer ab Anfang Januar bundesweit mit der Doku-Serie „Inside United Volleys: Profisport zwischen Traum und Wahnsinn“ auf SPORT1. Der erste Teil der auf vorerst zehn Folgen ausgelegten Staffel wird am Sonntag, 5. Januar, ab 21:30 Uhr ausgestrahlt, Episode zwei folgt am Montag, 6. Januar, ab 19:30 Uhr. Im Mittelpunkt des Formats stehen die United Volleys Frankfurt mit Nationalspieler Tobias Krick und seinem Vater Jörg, Gründer und Geschäftsführer des hessischen Volleyball-Erstligisten. „Durch unser vor fünf Jahren begonnenes Projekt und Tobis Karriere habe ich am eigenen Leib erfahren, wie viele unglaubliche Storys im Spitzensport passieren. Die Faszination, sich als ein Teil dieser ganz eigenen Welt zu fühlen, wollen wir über die Serie mit allen Sportfans teilen“, berichtete Jörg Krick im Rahmen der offiziellen Vorstellung der Produktion am Donnerstag in Frankfurt.

Neben den Spielern und Coaches der United Volleys und der deutschen Nationalmannschaft gehören unter anderem Manager, Mitarbeiter und Geschäftspartner des Club-„Machers“ sowie natürlich bekannte Namen der Volleyballszene wie Bundestrainer und Italien-„Legende“ Andrea Giani zu den Figuren, die der Doku einzigartige Tiefe und Authentizität verleihen.  „Es sind diese immer wieder wechselnden Blickwinkeln auf den Volleyball, die für mich das Ganze so spannend machen. Zumal viele Abläufe – wie die Suche nach Sponsoren oder einem neuen Trainer und der Kampf mit etablierten Rivalen – sich problemlos auf andere Sportarten übertragen lassen, selbst wenn es dabei um noch höhere Geldsummen geht“, äußerte SPORT1 Kommentator Dirk Berscheidt anlässlich des Pressetermins. Durch die verstärkte TV-Präsenz der Bundesliga auf SPORT1 hat Volleyball in den vergangenen Jahren an medialer Popularität gewonnen – genau der richtige Zeitpunkt, um da noch einen draufzusetzen.

Schwere Verletzungen und Gänsehaut-Momente

Über zwei Jahre lang begleiteten Regisseur Franz Stepan und sein Team von TVT creative media, das schon für mehrere erfolgreiche Formate dieser Art verantwortlich zeichnete, den Frankfurter Club, erhielt Zugang zu Gesprächen, bei denen normalerweise jede Kamera tabu ist – etwa beim Geheimtreffen mit einem potenziellen neuen Startrainer. Von Profis der Filmbranche umgesetzt, ist auf diese Weise ein wirklich außergewöhnliches Projekt entstanden. Mit Kameramann Tobias Corts war ein ausgezeichneter Spezialist beispielsweise auch schon an der Sport-Doku „Matter of Heart“ über den englischen Fußballklub Bradford City beteiligt. „Ich merke oft im Gespräch mit Freunden oder Bekannten, dass die sich gar nicht vorstellen können, wie das Leben eines Profisportlers und Nationalspielers aussieht, und echt verblüfft sind, wenn ich ihnen manche Sachen erzähle“, stellte Tobias Krick fest. „Das ging mir anfangs ja genauso. Deshalb war es uns eine Herzensangelegenheit, das für ein breites Publikum rüberzubringen und uns entsprechend zu öffnen“, ergänzte sein Vater.

So dürfen die TV-Zuschauer beispielsweise dabei sein, wenn Tobias nach anhaltenden Rückenproblemen unter Schmerzen für sein Comeback auf dem Spielfeld kämpft. Oder wenn er seine „Gehaltsverhandlungen“ mit dem Vater führt, der dem Filius in der öffentlichen Wahrnehmung eine Bundesligamannschaft „geschenkt“ hat. Auch dramatische Ereignisse wie die schwere Verletzung von United-Zuspieler Patrick Steuerwald in den Playoffs 2018 werden nicht ausgespart. Geheime Taktik-Besprechungen der Nationalmannschaften sind ebenso zu sehen wie Jörg Kricks Bemühungen um größere Anerkennung bei Politik und Wirtschaft vor Ort. Und schließlich können noch einmal echte Gänsehaut-Momente in der Frankfurter Arena, während der Europameisterschaft 2017 und bei der Nations League emotional durchlebt werden.

Premieren-Vorstellung im Kinopolis Main Taunus

„Das war schon unglaublich, wo wir überall dabei sein durften. Wir konnten Dinge filmen und zeigen, über die im Profisport sonst allenfalls in den Medien oder an den Fan-Stammtischen spekuliert wird“, hob auch Regisseur Stepan die Ausnahmestellung der neuen Serie hervor. „Für mich liegt die Faszination der Reihe in der einzigartigen Kombination aus emotionaler Familienstory, knallhartem Sport und dem ständigen Kampf ums wirtschaftliche Überleben.“ Irgendwann habe man die Filmcrew gar nicht mehr wahrgenommen, schilderte der inzwischen 21-jährige Vize-Europameister Tobias Krick, der weiterhin den ganz großen Traum von Olympia 2020 in Tokio träumt. Den wollen er und seine Nationalmannschaftskollegen im Januar in Berlin Realität werden lassen. Dann steht die letzte europäische Qualifikationsrunde an, die live auf SPORT1 übertragen wird. Dass „Inside United Volleys“ genau zu diesem Zeitpunkt startet, ist also kein Zufall.

Presenter-Partner der Sendung wird das Frankfurter Arena-Projekt „TheDOME“ sein. „Dass wir mit den Verantwortlichen um Felix Scheuerpflug und die Katz Group schon einige sehr gute Gespräche geführt haben und unbedingt dabei sein wollen, wenn am Flughafen eine fantastische Vision für großen Sport und echte Mega-Events Wirklichkeit wird, ist ja kein Geheimnis“, erklärte Jörg Krick. „Deshalb freuen wir uns natürlich extrem, TheDOME schon bei diesem Projekt an Bord zu haben.“ Für den 12. Januar, einen Sonntag, wollen die United Volleys ihre Fans, Freunde, Sponsoren und weitere Gäste zusätzlich zu einer Premiere der Doku in Spielfilmlänge ins „Kinopolis Main Taunus“ einladen. In den weiteren Episoden warten noch viele spannende Geschichten – vom neuen Trendsport Snow-Volleyball bis zum Social Media Hype um den japanischen Superstar Masahiro Yanagida – auf die Zuschauer. Wer eine Folge verpasst, findet diese nachträglich in den Mediatheken von SPORT1 und sporttotal.tv. „Ich freue mich schon auf die Reaktionen, wenn am 5. Januar die ganze Volleyball-Familie und vor allem auch die Fans anderer Sportarten vor dem Fernseher sitzen“, zeigte sich Tobias Krick gespannt.