FREISPIELEN IM FREE-TV

  • United Volleys am Donnerstag live auf SPORT1 gegen die AlpenVolleys
  • Frankfurter wollen eine Serie durchbrechen, eine andere fortsetzen
Gegen die AlpenVolleys wollen sich die Uniteds von den jüngsten Negativ-Erlebnissen freimachen und endlich wieder jubeln. (Foto: Corinna Seibert)

Die United Volleys blicken auf harte Wochen zurück. Gleich drei Mal in Folge hatten sie zuletzt das Nachsehen, zwei Mal in der Bundesliga und am vergangenen Mittwoch auswärts im Pokal gegen die SWD Powervolleys Düren. Nach einem spielfreien Wochenende kommt nun am Donnerstag, fernsehbedingt schon um 19 Uhr, ausgerechnet ein Gegner in die Fraport Arena, der sich seinerseits rehabilitieren will: Die Hypo Tirol AlpenVolleys Haching schlossen nämlich in der vergangenen Saison, ihrer bislang stärksten, zwar die Hauptrunde als Tabellenzweiter ab, verloren aber ausgerechnet gegen die Uniteds beide Begegnungen – des denkwürdige 3:0-Erfolg in der Fraport Arena einen Tag vor Weihnachten 2018 dürfte vielen noch in Erinnerung sein.

Das Ziel ist klar

Das deutsch-österreichische Team, das seine Heimpartien in Innsbruck und Unterhaching austrägt, dürfte also auf Revanche sinnen. Im Kader der AlpenVolleys steckt in jeden Fall mehr als genug Potenzial, um den Uniteds das Leben einmal mehr ordentlich schwer zu machen. Neben dem Ex-Frankfurter Florian Ringseis auf der Liberoposition und weiteren bekannten Größen ist vor allem der erfahrenen Tirol-Rückkehrer Paulo Victor da Silva im Diagonalangriff zu nennen. Mit ihm stehen gleich vier Brasilianer bei den Tirolern unter Vertrag. Dazu holten sie mit dem Franzosen Jerome Clere aus Giesen für die Außen-Annahme noch einen der Bundesliga-Topscorer der Vorsaison. Demgegenüber steht bei den Gastgebern noch nicht fest, ob die Pause von (immerhin) einer Woche seit dem letzten Match ausgereicht hat, um die Knieprobleme von Leistungsträger Floris van Rekom zu kurieren.

Für den ersehnten Pokalerfolg hatte sich der Niederländer in Düren leider vergeblich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Alle anderen dürften zumindest fit in die Partie am Donnerstag gehen – etwa der australische Nationalspieler Luke „Smiddy“ Smith, der gegen die Powervolleys mit 22 Punkten aufsteigende Tendenz demonstriert, oder der Youngster Louis Kunstmann aus Bad Soden, der mit seinen gerade 19 Jahren erneut einen couragierten Auftritt hingelegt hatte. Das gemeinsame Ziel ist klar: Endlich wieder an die Klasse-Leistungen aus dem Oktober anknüpfen, sich von den zurückliegenden Negativ-Erlebnisse freizuspielen und idealerweise die kleine Siegesserie gegen Haching fortsetzen. Schließlich steht schon zwei Tage später in Rottenberg das nächste kniffelige Auswärtsspiel an.

Live im Free-TV

Dabei ist allen bewusst, dass man es keineswegs mit einem „Aufbau-Gegner“ zu tun bekommt und nur eine eigene Topleistung die Chance auf Punkte oder einen Sieg eröffnet. Zu Beginn der Spielzeit war es vor allem die Nervenstärke und Selbstsicherheit am Ende jedes einzelnen Satzes gewesen, die gegen Eltmann, Bühl, Düren und auch noch einmal gegen Lüneburg zum Schlüssel zum Erfolg wurde. „Wir haben im Training hart und diszipliniert daran gearbeitet, spielerisch und mental wieder auf dieses Level zu kommen. Deshalb erwarte ich trotz aller Schwierigkeiten, was die Trainingssituation mit den wechselnden Hallen angeht, eine deutliche Steigerung“, erklärt Chefcoach Stelio DeRocco. Immerhin läuft das Spiel auf SPORT1 im Free-TV – ein Grund mehr, den Fernsehzuschauern und den Fans in der Arena ein echtes Spitzenspiel zu bieten. Tickets gibt es hier.