UNITED VOLLEYS WOLLEN IN „TheDOME“

  • Erstligavolleyballer setzen auf Arena-Projekt am Flughafen
  • United-„Macher“ Krick: „Ein Angebot genau zur rechten Zeit“
So bald wie möglich wollen die United Volleys Ihre Siege in der Bundesliga und im Europapokal in „TheDOME“ am Flughafen bejubeln. (Foto: www.thedomefrankfurt.com)

Die United Volleys sind nicht nur körperlich mit durchschnittlich knapp zwei Metern die Größten unter den Frankfurter Bundesligasportlern. Auch sonst will das Erstligateam, das seit 2015 drei Bronzemedaillen in der Deutschen Meisterschaft, ein Halbfinale im Europapokal und zuletzt sogar die Qualifikation für die Champions League für sich verbuchen konnte, weiterhin hoch hinaus. So verwundert es nicht, wenn Hauptgesellschafter Jörg Krick jetzt verkünden kann, dass er und seine Uniteds auch bei einem der spannendsten Vorhaben in Sachen Sport und Großveranstaltungen, welches in der Mainmetropole zurzeit geplant ist, an Bord sind: „Wir wollen schon bald im neuen ‚TheDOME‘ am Flughafen spielen!“

Gebäudeteil Forum von TheDOME als Trainings- und Leistungszentrum

Bereits im Sommer sei Felix Scheuerpflug, einer der Investoren des Projekts, hinter dem die kanadische Katz Group steht, auf die Volleyballer zugekommen. „Natürlich sind wir stolz, dass unsere Erfolge der zurückliegenden Jahre, insbesondere die auf internationaler Ebene, solches Interesse geweckt haben“, freut sich Jörg Krick. Ziel der künftigen „TheDOME“-Betreiber sei es, neben Konzerten und anderen Mega-Events auch möglichst viele sportliche Spitzenereignisse nach Frankfurt zu holen. „Wir haben über eine Volleyball-Welt- oder Europameisterschaft gesprochen. Ebenso ist auch ein internationales Beachvolleyball-Turnier denkbar“, berichtet IT-Unternehmer Krick, der sich dazu auch schon mir René Hecht, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV) abgestimmt hat. „Wir haben mit der EM 2013 und zuletzt der Beach-WM in Hamburg gezeigt, wie man bei solchen Events die Stadien und Arenen voll bekommt.“

Ihre Bundesliga-Highlightspiele könnten die United Volleys dann in wenigen Jahren im großen „Dome“ austragen, der 23.000 Zuschauer fassen, zusätzlich aber auch flexibel auch für kleinere Veranstaltungsgrößen adaptierbar sein soll. Andere Matches wären dann im direkt nebenan geplanten „Forum“ denkbar. Mit einer Gesamtspielfläche von 51 mal 33 Metern und drei separaten Volleyballfeldern wäre dieses Gebäude ein perfektes Trainings- und Leistungszentrum für Volleyball und würde auch von den Betriebssportgruppen der Fraport genutzt werden. Neben den Uniteds könnten dort zudem der deutsche Nachwuchs vom traditionsreichen Frankfurter Volleyballinternat sowie bei Trainingsmaßnahmen auch die Männer- und Frauen-Nationalmannschaft des DVV eine neue Heimat finden.

„Standort ist ideal“

„Damit wäre auch der in Frankfurt angesiedelte Olympiastützpunkt Hessen noch einmal gehörig aufgewertet“, findet Krick. Ein eigenes Trainingszentrum, gemeinsam mit weiteren Volleyball-Hoffnungsträgern und nach dem Vorbild anderer Bundesligateams, ist ein lange gehegter Wunsch der United Volleys. Trotz intensiver Bemühungen, unterstützt vom Land Hessen, tat man sich damit bislang schwer. Scheuerpflugs Angebot sei deshalb „genau zur rechten Zeit“ gekommen. Als vorteilhaft habe sich dabei die terminliche Flexibilität der Uniteds erwiesen. „Wir sind es ja nicht anders gewohnt“, verweist Krick auf die engen Zeitpläne der Volleyball Bundesliga und der internationalen Verbände. Nachdem schon die Eishockey-Löwen ihren festen Willen bekundet hatten, beim „TheDOME“-Projekt dabei zu sein, „sind wir uns auch einig“, betont der United-„Macher“.

Immerhin werde hier die größte und modernste Arenas Europas entstehen. „Da passt Volleyballer optimal dazu. Mit Aktionen wie dem Einsatz des spektakulären LED-Glasfaserbodens beim Supercup in der Hannoveraner TUI Arena am 20. Oktober hat sich unsere Sportart immer wieder als Vorreiter in Sachen Innovation präsentiert.“ Auch sonst sieht er im geplanten „Dome“ eine „Vision, die mit ihrem Anspruch und ihrer Größe einer internationalen Stadt wie Frankfurt perfekt zu Gesicht steht. Damit könnten wir Berlin absolut Paroli bieten, wenn es um internationale Top-Events geht.“ Andere Arena-Vorhaben sieht Krick als weniger attraktiv an: „Da ist bis heute niemand auf uns zugekommen. Außerdem ist der Standort am Flughafen mit seiner guten Verkehrsanbindung für uns ideal, um die gesamte Reichweite unseres Sports in die Region nutzen zu können. Wir setzen auf „TheDOME“!