MIT EINEM ERFOLGSERLEBNIS INS „NÄCHSTE ABENTEUER“

  • United Volleys zum Hauptrundenabschluss bei den Netzhoppers
  • Mit Sieg in Königs Wusterhausen sicher auf Tabellenplatz fünf
„Ur-nited“ Georg Escher trifft zum Hauptrundenabschluss in KW auf seinen ehemaligen Club. (Foto: Corinna Seibert)

Selten herrschte am letzten Hauptrunden-Spieltag der Volleyball Bundesliga noch so viel Spannung wie in diesem Jahr. Das gilt nicht nur für die United Volleys, die am Samstagabend mit einem Auswärtssieg in Königs Wusterhausen ihren fünften Tabellenplatz verteidigen wollen. Lediglich die acht Teilnehmer für die Playoffs sowie der TV Rottenburg als (zumindest sportlicher) Absteiger stehen fest. Ansonsten haben fast alle Teams noch Ambitionen, ihre Ausgangsposition für die bevorstehenden Duelle um den Einzug ins Meisterschafts-Finale zu verbessern. Während das Spitzentrio Friedrichshafen, Unterhaching und Berlin um die Top-Platzierung kämpft, geht es für die dahinter rangierenden Mannschaften darum, diesen Dreien im ab Ende März nach dem Modus „best of three“ ausgespielten Viertelfinale möglichst aus dem Weg zu gehen.

„Positive Serie fortsetzen“

Mit ihrem Sprung auf Rang fünf hätten das die Uniteds geschafft. Sie träfen zurzeit auf die SVG Lüneburg, die als Vierter bereits feststeht. Dazu müssen die Frankfurter jedoch Verfolger Düren, der am Samstag parallel beim starken Aufsteiger Giesen antritt, auf Distanz halten. Egal ob in drei, vier oder fünf Sätzen – Mit einem Erfolg bei den Netzhoppers KW wäre das Hessen-Team auf jeden Fall durch. Die Gastgeber können hingegen nicht mehr als den aktuellen neunten Platz erreichen, dürften dafür jedoch umso eher darauf erpicht sein, ihre Saison mit einem guten Auftritt vor eigenem Publikum in der „Brandenburger Hölle“ abzuschließen. „In dieser Halle mit ihren engen Abmessungen dürfen wir uns nicht überraschen lassen, sondern müssen von Beginn an unser Spiel durchziehen“, mahnt deshalb United Volleys-Cheftrainer Stelio DeRocco.

Fünf ihrer sieben Saisonsiege holten die Netzhoppers mit dem langjährigen Nationalspieler Dirk Westphal im Kader zuhause, unter anderem gegen Düren, Bühl und Herrsching. Im Auge behalten müssen die Hessen zudem Diagonalspieler Casey Schouten. Der Kanadier belegt in der Liga-Statistik sowohl bei den Topscorern als auch bei Aufschlag-Assen und Angriffspunkten Position vier. Sein Landsmann Lucas Van Berkel, der wiedergenesene Ex-KWler Georg Escher und Youngster Paul Henning werden also vermutlich einiges abblocken müssen, um ihn zu stoppen. „Aber wenn wir wieder unser komplettes Leistungsvermögen abrufen, werden wir unsere positive Serie der vergangenen Wochen fortsetzen“, ist DeRocco zuversichtlich, auch wenn „Königs Wusterhausen in dieser Spielzeit schon diverse Male gezeigt hat, dass man die Mannschaft sehr ernst nehmen muss.“

Entscheidendes Heimspiel am 3. April

„Am Ende eines langen und anstrengenden Wegabschnitts“, sieht DeRocco sein Team mit dem Abschluss der Hauptrunde. Zugleich freut er sich auf die Playoffs als „nächstes gemeinsames Abenteuer, für das die Karten noch einmal neu gemischt werden. Es ist noch alles drin, wenn wir unser bestes Volleyball zeigen, wie wir es bereits geschafft haben.“ Auch wenn der Gegner noch offen ist, wissen die United Volleys bereits, dass sie diesmal im Viertelfinale zunächst auswärts ran müssen. Im Heimspiel am 3. April fällt dann definitiv eine Entscheidung: entweder für oder gegen die Fortsetzung der Serie und ein weiteres Spiel in fremder Halle oder über den erneuten Einzug in die Runde der besten Vier, welche die Uniteds in den bisherigen drei Erstligajahren stets erreicht hatten. Tickets für das „Do or die“-Match in der Fraport Arena können bereits jetzt online auf www.unitedvolleys.de erworben werden.