RE-START FÜR FRANKFURTER OFFENSIV-DREIGESTIRN

  • United Volleys Frankfurt erneut in der Fraport Arena gefordert
  • Netzhoppers kommen mit zwei Auswärtssiegen im Gepäck
Gegen die Netzhoppers wollen Zuspieler Adam Kocian (Mitte) und seine Frankfurter die ersten Punkte in 2019 einfahren. (Foto: Corinna Seibert)

Mit der 1:3-Niederlage gegen die SWD Powervolleys Düren am Sonntag verlief die erste KW (ausgeschrieben: Kalenderwoche) des neuen Jahres 2019 für die United Volleys alles andere als erfolgreich. Beim nur drei Tage später anstehenden Aufeinandertreffen mit KW (ausgeschrieben: Königs Wusterhausen) soll das schon am Mittwochabend um 19 Uhr, ebenfalls in der heimischen Fraport Arena, auf jeden Fall ganz anders aussehen. Gegen die neuntplatzierten Netzhoppers aus dem Brandenburgischen wollen die Frankfurter Erstligavolleyballer unbedingt wieder punkten und den Sprung zurück auf Rang vier der Tabelle schaffen.

Wieder im gewohnten Rhythmus

„Ich bin froh, dass wir so schnell die Gelegenheit zur Wiedergutmachung bekommen“, findet Cheftrainer Stelio DeRocco an. „Inzwischen sind wir es ja schon bestens gewohnt, so schnell hintereinander zu spielen. Das sollte uns eher zugutekommen als zuletzt die lange Pause und uns helfen, wieder unser gewohntes hohes Level zu erreichen.“ Auch Kapitän „Bassi“ Schwarz verspricht: „Gegen KW werden wir uns mit neuem Elan präsentieren.“ Die Netzhoppers sind nämlich keinesfalls zu unterschätzen, wie überhaupt die aktuelle Bundesligasaison eine der ausgeglichensten seit langem zu werden scheint. „Wir müssen diszipliniert an unseren Routinen und Abläufen arbeiten, auch mental. Wenn das alles hundertprozentig stimmt, dann kommen die guten Ergebnisse von allein“, fordert DeRocco von seinen Spielern.

Gegen Königs Wusterhausen treffen der Coach und United-Mittelblocker Lucas Van Berkel einmal mehr auf jede Menge kanadische Landsleute. Diesmal sind es gleich vier, allen voran Zuspieler Luke Herr, der im zweiten Jahr hintereinander für KW die Bälle verteilt. Für Zählbares sorgt auf der Diagonalposition Casey Schouten, den Mittelblock bilden Arran Chambers und Michael Rooney. Für den Angriff haben die Netzhoppers im Sommer neben Ex-Nationalspieler Dirk Westphal mit Maximilian Auste noch ein junges Talent verpflichtet. Der 21-jährige stand in der Juniorennationalmannschaft erfolgreich mit den United-Youngstern Julian Zenger und Tobias Krick auf dem Feld. Größter Routinier ist bei den Netzhoppers hingegen Trainerfuchs Mirco Culic an der Seitenlinie. In Giesen und gegen den VC Olympia konnten die Brandenburger, am Stadtrand von Berlin zuhause, in dieser Saison bereits zwei Auswärtssiege einfahren. Die Uniteds sollten deshalb eine Leistung am oberen Limit abliefern, um sicherzustellen, dass am Mittwoch kein weiterer dazukommt.

Januar noch mit reichlich Punktchancen

Dafür müssen vor allem die Frankfurter Offensiv-Asse – nicht nur beim Aufschlag – wieder stechen. Ausgerechnet am Dreikönigstag war des zuletzt so überragende Dreigestirn Schwarz, Mrdak und Karlitzek gegen Düren noch nicht wie gewohnt in Fahrt gekommen. Beim jetzt fälligen „Re-Start“ ins neue Jahr müssen ihre Angriffsraketen deshalb wieder zünden. Schließlich hält der Januar für die United Volleys noch weitaus mehr Herausforderungen bereit. Neben dem Champions League-Highlight gegen Knack Roeselare/Belgien (15.01., 20 Uhr in der Fraport Arena und live auf Eurosport) besteht vor allem in der Bundesliga die Chance, reichlich zu punkten und in der Tabelle nach oben zu klettern – zwei Mal zuhause und einmal auswärts. Tickets für die Heimspiele sind hier erhältlich.