AM 25. FEBRUAR UNITED VOLLEYS WÄHLEN!

  • Volleyball-Bundesligist mit besonderer Aktion zur Oberbürgermeisterwahl
  • Heimsieg gegen Lüneburg vorentscheidend für wichtigen Platz drei
Teamgeist und Zusammenhalt – im Sport ebenso wichtig wie in der Gesellschaft (Foto: Gregor Biskup)

Nach vier Wochen ohne Erstliga-Volleyball in Frankfurt haben die Sportfans aus dem Rhein-Main-Gebiet am Sonntag endlich wieder die Wahl: Nach drei Auswärtsspielen hintereinander sind die United Volleys zurück in der Fraport Arena. Zuletzt hatten sie dort Ende Januar die Powervolleys aus Düren im direkten Duell um Platz drei in der Tabelle klar mit 3:1 besiegt und sich ein kleines Polster gegenüber den Verfolgern verschafft. Aus den verbleibenden vier Hauptrundenpartien müssen nun noch drei Erfolge her, um aus eigener Kraft den wichtigen dritten Platz vor den Playoffs zu sichern. Der nächste Gegner Lüneburg gehört dabei durchaus zu den kniffligeren Aufgaben. Die vom ehemaligen Weltklasse-Mittelblocker Stefan Hübner gecoachten Norddeutschen streben ebenfalls im Ranking nach oben.

Mit der Äppler-Raute für Stadt und Region

Das Hinspiel trug die SVG erstmals  nicht zuhause, sondern in der Hansestadt Hamburg aus, von wo die Uniteds alle drei Punkte entführten. Für die Hessen hingegen ist das Großstadtfeeling längst keine Ausnahme mehr. Schließlich tragen die Uniteds nicht nur seit Neuestem die „Äppler-Raute“ auf dem Trikot. Auch sonst fühlen sich die die zweimaligen Meisterschafts-Bronzegewinner nach fast drei Jahren in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet mehr als wohl. „Eine solche Weltstadt in der höchsten Spielklasse zu vertreten, die besten Teams aus ganz Deutschland und sogar Europa hierher zu holen, darauf sind wir natürlich stolz“, betont Tobias Krick. Mit gerade erst 19 Jahren zählt der 2,11-Meter-Mann seit der EM-Silbermedaille 2017 zu den begehrtesten Spielern Europas, kennt sich also auf der internationalen Bühne bestens aus.

Vom deutschen Nationalspieler bis zum Japaner Issei Otake aus der Frankfurter Partnerstadt Yokohama: Die Identifikation mit der Region ist dem gesamten Team wichtig. Nah dran an den Fans sind die Uniteds beispielsweise bei regelmäßigen Besuchen in den Vereinen und Schulen der Umgebung. Und auch sonst wollen sie sich aktiv für das Zusammenleben der Menschen vor Ort einsetzen. Für den  Spieltermin gegen Lüneburg, der mit der Frankfurter Oberbürgermeisterwahl zusammenfällt, hat man sich deshalb etwas Besonderes überlegt. Im Vorfeld wurden 30.000 Spieltags-Informationshefte mit der Aufforderung, unbedingt wählen zu gehen, verteilt. Mit kurzen Statements kamen darin noch einmal die vier offiziellen Kandidaten der im Römer vertretenen Fraktionen zu Wort.

Stimme abgeben und  trotzdem anfeuern

„Ideen einzubringen, mitzuhelfen und mitzugestalten ist wichtig, im Sport wie in der Gesellschaft. Also erst zur Stimmabgabe in die Wahlbüros gehen und dann zum Anfeuern in die Fraport Arena kommen!“, appelliert Manager Henning Wegter. Die Bundesligavereine als sportliche Aushängeschilder und ihre daraus resultierende soziale Verantwortung – Dabei blicken die United Volleys auch auf einen, der mit seinen klaren Worten jüngst sogar bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hat. „Ich finde es gut, wie Eintracht-Präsident Peter Fischer deutlich gemacht hat, für welche Werte wir Sportler stehen und wo bei uns die Toleranz aufhört“, betont Wegter. Mit der gleichen Leidenschaft wollen die „jungen Wilden“ am Sonntagnachmittag um die Punkte kämpfen. Grund genug also für die Frankfurter, erst ihre Stimme abgeben, um sie dann ab 16 Uhr zusammen mit den anderen Fans aus der näheren und weiteren Umgebung wieder lautstark zum Anfeuern einzusetzen.