NEUJAHRSEMPFANG BEI DEN FEIERTAGS-ARBEITERN

  • United Volleys erwarten am Mittwoch erneut den VfB Friedrichshafen
  • Zuspieler Steuerwald gegen den Rekordmeister einsatzfähig

Das nennt man wohl einen Auftakt, der sich gewaschen hat: Gerade einmal drei Tage ist das neue Jahr 2018 alt, da begrüßen die United Volleys am Mittwochabend bereits den Bundesliga-Rekordchampion und ungeschlagenen Tabellenführer VfB Friedrichshafen in der Fraport Arena. Klar, dass bei einem solchen Topspiel auch das Fernsehen nicht fehlen darf: Zum zweiten Mal in dieser Saison überträgt SPORT1 eine Partie der Uniteds bundesweit live im frei empfangbaren Fernsehen – Spielbeginn ist deshalb diesmal wieder um 19 Uhr. Das erste TV-Match in Frankfurt war Mitte November jenes gegen die Berlin Recycling Volleys – Darin könnte man also durchaus ein gutes Omen für die Gastgeber sehen.

„Machen fast nie Blödsinn“

Vor laufenden Kameras hatten die Hessen damals den amtierenden Deutschen Meister in einer dramatischen Begegnung mit 3:2 bezwungen. War das bereits eine heftige  Überraschung, so dürfte ein Erfolg gegen Friedrichshafen definitiv einer echten Sensation gleichkommen. Für diese Prognose hätte es noch nicht einmal der 0:3-Pokalniederlage der Uniteds gegen die Häfler vor drei Wochen an gleicher Stelle bedurft. Es genügt schon ein Blick auf die aktuelle Tabelle der Volleyball Bundesliga: Da rangiert Friedrichshafen ungeschlagen und mit gerade einmal zwei abgegebenen Sätzen auf Platz eins, vor den United Volleys, die bereits zwei Spiele mehr als der Spitzenreiter absolviert haben.

Topteam gegen Verfolger – Da ist klar, dass die Hausherren ihren Gästen diesmal zumindest einen großen Kampf liefern wollen. Im Pokalduell gelang das immerhin schon einen Satz lang. Bis zum 19:19 waren beide Teams auf Augenhöhe, dann schlug der VfB bei der ersten sich bietenden Gelegenheit erbarmungslos zu. Es folgte eine Demonstration dessen, was die Spitzenmannschaft vom Bodensee in dieser Saison auszeichnet: kaum Fehler (im gesamt Spiel waren es gerade einmal 14, davon zehn Aufschlagfehler), Perfektion in Abwehr und Spielaufbau sowie eine nahezu optimale Chancenverwertung. „Friedrichshafen macht fast nie Blödsinn“, hatte United-Cheftrainer Michael Warm diese besondere Qualität des Starensembles vom Bodensee beschrieben.

VfB mit mehr Zeit zum Regenerieren

Das gilt für die Meisterschaft wie für die Champions League, wo der Gewinner von 2007 – damals einer der Triumphatoren: der heutige United Volleys-Kapitän Sebastian Schwarz – zwei Siege in zwei Partien feiern konnte. Obwohl mithin noch in allen drei Wettbewerben aussichtsreich im Rennen, geht der VfB ausgeruhter als die Uniteds an die erste sportliche Aufgabe des Jahres heran. Während Schwarz & Co. kurz vor Silvester noch einmal in Königs Wusterhausen antreten mussten, konnte das Häfler-Team eine echte Weihnachtspause genießen. Die ärgerliche 2:3-Niederlage in KW haben Michael Warm und sein Team allerdings abgehakt: „Das einzig Richtige, was man nach so einem Spiel tun kann, ist, sich auf das nächste Match zu konzentrieren und es dann wieder besser zu machen“, so der Coach.

Auch sonst sind keine Blessuren zurückgeblieben. Zuspieler Patrick Steuerwald hat sowohl die hartnäckige Grippe als auch das lädierte Sprunggelenk auskuriert. Lediglich die angeschlagenen Youngster Jannis Hopt und Lorenz Karlitzek sind noch nicht wieder einsatzfähig. „Wir freuen uns auf die erneute Begegnung mit diesem Klasse-Gegner,  wollen uns gut verkaufen und zeigen, wie wir uns in verschiedenen Bereichen weiterentwickelt haben“, kündigt Michael Warm an. Neues Jahr, neues Glück – oder vielmehr: verdienter Lohn für harte Feiertags-Arbeit – soll also die Devise der United Volleys lauten. Vor allem, wenn auch die Fans den ungewohnt frühen Termin nutzen, um den erfolgsverwöhnten Häflern einen stimmungsvollen Neujahrsempfang in der Fraport Arena zu bereiten.

 

 

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