MINCE PIES STATT BETHMÄNNCHEN

  • United Volleys im Dezember mit vier „englischen Wochen“
  • Schweres Auswärtsspiel gegen Lüneburg am Samstag zum Auftakt
Alles klar für den Jahresendspurt bei den United Volleys (Foto: Manfred Neumann)

Während andere sich derzeit schon auf den ersten Adventssonntag freuen können, besteht die Zeit vor Weihnachten und Silvester für die United Volleys in diesem Jahr vor allem aus Trainieren, Reisen und Spielen. Die anstehenden Aufgaben in der Bundesliga, im Pokal und im Europacup bescheren den Hessen nämlich gleich vier so genannte „englische Wochen“ hintereinander. Mince Pies statt Bethmännchen sind also angesagt. Zum feststehenden Liga-Programm kommen mit dem DVV-Pokal-Halbfinale am 13. Dezember in der Fraport Arena gegen Rekordgewinner VfB Friedrichshafen und der CEV Cup-Begegnung mit dem französischen Spitzenteam aus Montpellier am 21. Dezember in Rüsselsheim zwei zusätzliche Highlights. Den Auftakt macht allerdings die Auswärtspartie am kommenden Samstag bei der SVG Lüneburg.

Zum ersten Mal in Hamburg

„Den deutschen Volleyball international zu vertreten, ist für uns Ehrensache und außerdem wichtig für das CEV-Ranking“, unterstreicht United-Manager Henning Wegter, „und im Pokal weit zu kommen,  war eines unserer Ziele für diese Saison.“ Gefragt ist von den Spielern um den frischgebackenen Frankfurter „Nachwuchssportler des Jahres“, Vize-Europameister Tobias Krick, deshalb nicht nur Kondition, sondern auch  Konzentration. Dies ganz besonders angesichts des nächsten Gegners, der auch in seinem vierten Erstligajahr wieder ganz oben mitspielt. Schon in den zurückliegenden beiden Spielzeiten lieferten sich Hessen und Norddeutsche spannende Duelle, etwa das knappe Tiebreak-Match Anfang Januar in Lüneburg. Verloren haben die United Volleys noch keine dieser Begegnungen.

Anders als die bisherigen Aufeinandertreffen findet das Spiel am Samstagabend allerdings nicht in der wegen ihrer geringen Höhe und dichten Atmosphäre von vielen Teams gefürchteten Gellersenhalle statt. Um den Auflagen der Volleyball Bundesliga zu genügen, müssen die SVGler, die in den kommenden Jahren den Bau einer neuen, größeren Spielstätte planen, ins benachbarte Hamburg in die CU Arena ausweichen. Am sechsten Spieltag treten die in dieser Saison vor eigenem Publikum noch ungeschlagenen Lüneburger erstmals in der Hansestadt an.

In voller Besetzung möglichst viele Punkte einsacken

Aktuell rangiert die von Ex-Nationalspieler Stefan Hübner gecoachte Mannschaft auf Rang fünf in der Tabelle, zwei Punkte und ebenso viele Positionen hinter den Uniteds. Trotz des Abgangs von Kapitän Scott Kevorken nach Friedrichshafen und fünf neuer Spieler im Team hat der Kader sich schnell gefunden. Viel gelobt wurde bislang der junge Zuspieler Adam Kocian, von dessen Pässen das kanadische Top-Trio Ryan Sclater, Raymond Szeto und Tyler Koslowsky profitiert. Aber auch United-Cheftrainer Michael Warm ist mit der bisherigen Entwicklung seiner umgebauten Truppe sehr zufrieden: „Wir haben sicherlich noch genug zu besprechen und zu optimieren, aber die Jungs machen das schon immer besser.“

Im „englischen“ Dezember hofft Warm, bald auf seinen kompletten Kader inklusive des wiedergenesenen Kapitäns Sebastian Schwarz und Japan-Rückkehrer Issei Otake zurückgreifen zu können. Für mehr als zwei bis drei freie Tage über Weihnachten wird so oder so keine Zeit sein. Schließlich stehen bereits am 28. Dezember und am 3. Januar die nächsten Spiele an. Zunächst einmal gilt es aber, vor dem Nikolaustag noch möglichst viele Punkte gegen Lüneburg einzusacken. Am 10. Dezember folgt das Heimspiel gegen Rottenburg, welches aus Rüsselsheim in die Fraport Arena verlegt wurde. Grund ist das große Pokal-Halbfinal-Duell gegen Friedrichshafen, das am 13. dort steigt – die Mannschaft kann auf diese Weise durchgehend in der Spielhalle trainieren. Tickets für beide Begegnungen und den CEV Cup in Rüsselsheim gibt es hier.

 

 

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