DER NÄCHSTE NEUZUGANG VOM REKORDMEISTER

  • Adrian Aciobanitei wechselt aus Friedrichshafen ins Rhein-Main-Gebiet
  • Rumänischer Nationalspieler hat hohe Ziele mit den Uniteds
In der vergangenen Saison stand Adrian Aciobanitei noch für den VfB Friedrichshafen in der Fraport Arena auf dem Spielfeld. (Foto: United Volleys/Conny Kurth)

Dass Deutschlands erfolgreichster Volleyballtrainer Stelian Moculescu, gerade nach 18 Jahren, 13 Meistertiteln und ebenso vielen Pokalsiegen beim VfB Friedrichshafen verabschiedet, ein Auge für junge Talente mit großem Potenzial hat, darf als gesichert gelten. Dass United-Cheftrainer Michael Warm über die gleiche Qualität verfügt, hat er im vergangenen Jahr bewiesen, als er den „stärksten Aufsteiger aller Zeiten“ als zugleich jüngstes Team auf Anhieb auf Platz drei der Volleyball Bundesliga führte. Wenn beide Coaches also voll des Lobes sind für einen Spieler, so dürfte sich jede Mannschaft glücklich schätzen, diesen in ihren Reihen zu haben. In diesem Fall: Adrian Aciobanitei, 18-jähriger Neuzugang der United Volleys und bis vor kurzem noch beim Rekordmeister am Bodensee unter Vertrag.

„Kompletter Spieler“ ohne Angst vor Herausforderungen

Einen „guten Kopf“ und ebensolche Athletik hatte Moculescu dem rumänischen Nationalspieler, der für sein Alter „schon sehr weit“ sei, bereits vor einem Jahr bescheinigt. Die Uniteds hatten sich davon mehrfach selbst überzeugen können. So trug Aciobanitei gleich im Saisoneröffnungsspiel nach seiner Einwechslung nicht unerheblich dazu bei, dass der Titelverteidiger einen 0:2-Rückstand in der Fraport Arena noch zum Tiebreak-Sieg umbiegen konnte. Ähnlich hohe Erwartungen hat deshalb auch Michael Warm an seinen jüngsten Neuzugang: „Er hat gezeigt, dass er die Spielintelligenz und die Abgeklärtheit mitbringt, um auch auf hohem Niveau Drucksituationen standzuhalten.“ Deshalb sei man auch schon vor der vergangenen Saison an ihm interessiert gewesen.

Nicht umsonst wird der 1,95 Meter große Jungstar in seinem Heimatland und auf der europäischen Bühne als größtes Talent und kommender Führungsspieler gehandelt. Rumänien-Kenner Warm, 2010 mit Remat Zalau selbst rumänischer Meister, weiß auch um die Champions League-Erfahrung, die Aciobanitei bereits als 17-jähriger beim Top-Club Constanta sammeln und in Friedrichshafen noch ausbauen konnte. Umso glücklicher sind die United Volleys, dass es nun im zweiten Anlauf mit der Verpflichtung geklappt hat. „Ady ist schon jetzt ein erstaunlich kompletter Spieler, der gefährlich aufschlagen und vor allem auch extrem stark blocken kann“, unterstreicht Manager Henning Wegter.

Teil eines ambitionierten Vorhabens werden

„Hier habe ich die Chance, in einem jungen Team auf sehr hohem Niveau zu spielen“, erklärt der so Gelobte seine persönlichen Gründe für den Wechsel ins Rhein-Main-Gebiet. „Ich kann mich sportlich weiterentwickeln und neue Erfahrungen machen. Die United Volleys haben in der zurückliegenden Saison schon ihre Klasse unter Beweis gestellt und gezeigt, dass sie auch jungen Spielern und deren Fähigkeiten vertrauen.“ Als seine nächsten Ziele nennt Aciobanitei, der Ende August seinen 19. Geburtstag feiert: „Mein bestes Volleyball zeigen, mit den Uniteds um die Meisterschaft kämpfen und zu einem echten Spitzenspieler werden.“ Mit nunmehr 12 Spielern sind die Kaderplanungen bei den Hessen vorerst abgeschlossen, nachdem der Kanadier Bryan Fraser, der in zurückliegenden Saison nur auf geringe Spielanteile kam, zukünftig für den niederländischen Champions League-Teilnehmer Abiant Lycurgus Groningen ans Netz gehen wird.

Allerdings wollte Manager Henning Wegter nicht zu hundert Prozent ausschließen, dass noch eine weitere Verpflichtung erfolgen könnte. Mit einem Altersschnitt von unverändert 22 Jahren dürften die Uniteds voraussichtlich erneut das jüngste Team der Liga stellen. „Adrian passt da natürlich hervorragend in unser Konzept. Aber viel wichtiger ist, dass sich die Spieler mit uns, unserem Konzept und natürlich auch der Region identifizieren und Lust haben, Teil dieses ambitionierten Vorhabens zu werden. Und das ist bei ihm definitiv der Fall“, so Henning Wegter. Gleiches gilt übrigens für die vielen Volleyballfans vor Ort, die bereits dem Saisonstart Ende Oktober entgegenfiebern und auf www.unitedvolleys.de noch bis zum 15. September die Dauerkarte für alle Bundesliga-, Pokal-, Playoff- und Europapokal-Heimspiele zum vergünstigten Pre-Season-Preis bestellen können.

 

 

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