Spannung pur beim Playoff Halbfinale gegen BR-Volleys

„Wir sind dran!“

United Volleys empfangen die Berlin Recyclings zum zweiten Halbfinal-Playoff in der Frankfurter Ballsporthalle

„Wir sind dran“, treffender als Jochen Schöps mit diesen drei Worten kann man die Situation der United Volleys vor dem Spiel am Samstag um 19 Uhr in der Ballsporthalle Frankfurt gegen die eigentlich favorisierten Berliner Recyclings nicht beschreiben.

„Dran“ sind die Frankfurter – an den Berlinern, was die Leistungen aus dem ersten Halbfinal-Playoff in Berlin anbelangt: Die Uniteds gaben sich auch nach zwei verlorenen Sätzen keineswegs geschlagen, drückten dem Spiel dann ihren Stempel auf, gewannen den dritten Satz und verloren den vierten nur denkbar knapp (23:25).

„Dran“ sind die Uniteds – ganz einfach, was einen Sieg gegen den deutschen Meister in dieser Saison anbelangt: Supercup, DVV-Pokal, Haupt- und Zwischenrunde und nun Playoffs – insgesamt sechsmal standen sich Recycling und United Volleys in dieser Spielzeit bereits gegenüber, ein Spiel fiel coronabedingt aus. Dreimal verloren die Frankfurter 1:3, brachten die Berliner dabei mehr als nur ins Straucheln.

„Wir müssen ganz einfach das abrufen, was wir können“, fordert United-Kapitän Schöps für das zweite Playoff-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Berlin sei eben nicht die Übermannschaft, die jeden Gegner einfach so aus der Halle fege. Wenn die Mannschaft wie in den letzten beiden Sätzen die Nervosität ablege und die pure Freude am Spiel und dem Kräftemessen mit der derzeit besten deutschen Mannschaft erneut zeige, dann sei der erste Sieg in dieser Saison einfach „dran“. Und dies würde bedeuten, dass es – so oder so – zu einem vierten Playoff und damit zu einem weiteren Heimspiel kommt.

Eine Frage der Einstellung ist es auch für Berlins Trainer Cedric Enard: „Es ist gefährlich zu wissen, dass man jedes Spiel gewonnen hat.“ Auch Recycling-Libero Santiago Danani hatte schon vor den Playoffs gewarnt: „Jetzt verfügen die Uniteds nahezu über das komplette Aufgebot. Das wird ganz sicher eine andere Herausforderung.“

Doch nicht nur, dass fast das komplette Aufgebot wieder zur Verfügung steht, es fehlt nach wie vor Zuspieler Byron Keturakis verletzungsbedingt, sorgt derzeit für Optimismus bei den Frankfurtern. Mit Mittelblocker James Weir hat der nächste Spieler für die kommende Saison verlängert. Zuvor hatten dies schon Zuspieler Leon Dervisaj, Außenangreifer Robin Baghdady, Nationalspieler Noah „Baxe“ Baxpöhler, Trainer Christophe Achten du eben Volleyball-Legende Jochen Schöps getan.

Tickets sind erhältlich unter www.unitedvolleys.reservix.de

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