Nichts zu holen gegen ungeschlagene Berliner

Zum 4. Bundesliga-Zwischenrundenspiel gegen die Berlin Recycling Volleys können die Frankfurter leider keine Punkte holen.

Mit Leon Dervisaj hatten die Frankfurter wieder einen Zuspieler auf dem Feld, sodass Satoshi Ide zurück auf seine Stammposition als Libero einlief.  Der Start lief anders als erhofft. Punkt für Punkt erarbeiten sich die Hauptstädter eine sichere Führung von zwischenzeitlich 6 Punkten aus (05:11).

Mit starken Hinterfeldangriffen von Annahme-Außenspieler Viktor Lindberg und Kapitän Jochen Schöps konnte der Rückstand bis zu einem 20:21 aufgeholt werden. Am Ende unterlag die Mannschaft dann jedoch den Hauptstädter mit 22:25.

Auch im zweiten Satz dominierten die BR-Volleys trotz mangelnder Besetzung. Besonders im Aufschlag konnte MVP Tim Carle einige Punkte Vorsprung generieren. Nach einem langen Ballwechsel, einer spektakulären Blocksicherung von Leon Dervisaj belohnte sich das Team mit einem Punkt (7:9).

Durch einen Blockpunkt von Viktor Lindberg gleichen die United Volleys den Rückstand mit 22:22 schließlich auf. Auch den 2. Satz geben wir durch einen Aufschlagfehler mit 23:25 an die Berliner ab.

Im 3. Satz fangen sich die Hessen dann. Zu Beginn bleibt das Spiel lange gleich auf, wobei die Frankfurter jedoch stets mit einem Punkt vorne liegen. In die zweite technische Auszeit gehen sie dann mit einem Vorsprung von 4 Punkten in die kurze Pause.

Kurzzeitig scheint es, dass die Berlin Recycling Volleys dem Ausgleich gefährlich nahekommen (19:16). Headcoach Christophe Achten reagiert und nimmt eine Auszeit – mit Erfolg. Volleyballlegende Jochen Schöps schlägt am Block vorbei einen sensationellen Linienschlag und punktet. Mit 25:20 geht der Satz deutlich an die Gastgeber in Frankfurt.

Im vierten Satz dann die Enttäuschung. Die Energie scheint raus zu sein, Berlin geht deutlich in Führung. Mit 25:21 dürfen sich die Hauptstädter über drei Punkte auf ihrem Konto freuen.

Stimmen zum Spiel

„Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir keine Punkte mitnehmen konnten. Wir haben mehr gegen uns selbst gespielt als gegen Berlin. Am Ende haben wir alle Energie reingesteckt, im vierten Satz war diese dann jedoch aufgebraucht. Das bessere Team hat verdient gewonnen“ – Christophe Achten (Headcoach United Volleys)

„Das Spiel war insgesamt sehr gut, Berlin war aber am Ende verdient besser. Sie haben viel besser aufgeschlagen und uns dort dauerhaft unter Druck gesetzt. Sie haben auch sehr gut angenommen und es uns damit schwer gemacht überhaupt Breaks zu machen und einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Nichtsdestotrotz kommen wir in die richtige Richtung. Wir kommen alle wieder mehr zusammen, können zusammen trainieren – 6 gegen 6 trainieren und ich hoffe, dass wir dann im Laufe der Woche und im Spiel nächstes Wochenende gegen den VfB Friedrichshafen noch mehr einen Schritt nach vorne machen und Punkte einkassieren können.“ – Kapitän Jochen Schöps (#10)

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