ERFOLGSERLEBNIS VOR DEM HEIMSPIEL-MARATHON

  • United Volleys am Samstag auswärts in Bühl gefordert
  • Anschließend drei Heimspiele innerhalb von acht Tagen
Kapitän Milija Mrdak und seine Uniteds wollen in Bühl den nächsten Sieg einfahren. (Foto: Corinna Seibert)

Wichtige Punkte wollen die United Volleys Frankfurt am Samstagabend beim Auswärtsspiel in Bühl einfahren und nach der unerwarteten Niederlage von Rekordmeister Friedrichshafen gegen Eltmann und der weniger überraschenden der AlpenVolleys in Berlin zumindest etwas Boden auf die Medaillenränge der Tabelle gut machen. „Bei unserem 3:0-Sieg gegen Eltmann haben wir am vergangenen Wochenende eine solide Leistung gezeigt. Jetzt müssen wir uns aber unbedingt noch einmal steigern und voll fokussiert in diese Begegnung gehen“, fordert Cheftrainer Stelio DeRocco vor dem Aufeinandertreffen mit den Bühler Volleyball Bisons.

Noch keine Rückkehrer aus dem United-„Lazarett“

Da sollte es zunächst auch noch keine Rolle spielen, dass auf die Uniteds anschließend drei echte Kracher vor heimischem Publikum warten. Am Mittwoch, 29. Januar, steht in der Fraport Arena das Europapokal-Achtelfinale gegen den türkischen Vertreter Arkas Izmir auf dem Programm, nur drei Tage später kommt am 1. Februar der aktuelle Zweitplatzierte Friedrichshafen mit Ex-United-Coach Michael Warm an den Main. Und am 5. Februar findet gegen die SVG Lüneburg das heiß umkämpfte Duell aus den Playoffs 2018/19 eine Neuauflage, so dass die Frankfurter zuhause drei Partien innerhalb von nur acht Tagen zu absolvieren haben. Auch für die Fans dürfte das eine Herausforderung bedeuten, die es sich angesichts der attraktiven Ansetzungen aber allemal anzunehmen lohnt.

Zunächst gilt es aber, gegen die Bisons nichts anbrennen zu lassen und sich im badischen Hexenkessel der Bühler Großsporthalle keine Blöße zu geben. Dabei müssen die United wohl noch mindestens einmal die bekannten verletzungsbedingten Ausfälle kompensieren. Für die lädierte Schulter des Australiers Luke Smith käme ein Einsatz noch weit zu früh, ebenso für die angerissene Sehne im Ellenbogen von „Holland-Hammer“ Floris van Rekom. Die Verantwortung auf der Außenposition ruht also erneut auf den Schultern von Neuzugang Ewoud Gommans und Masahiro Yanagida. Der Japaner kehrt nach knapp zwei Jahren an seine alte Wirkungsstätte zurück und dürfte in Bühl auf so manches bekannte Gesicht treffen. Auf seine Aufschlaghärte und den schnellen Arm im Angriff dürften die Gastgeber auch unter ihrem neuen Trainer Johan Verstappen jedenfalls vorbereitet sein.

Gefährliche Bisons mit Hessen-Power

Momentan liegen die Badener nur auf dem vorletzten Rang und damit hinter den in sie gesetzten Erwartungen. Im Hinspiel Ende Oktober stellten sie aber bereits ihre Gefährlichkeit unter Beweis, als sie in Satz drei einen 20:24-Rückstand drehten und die Uniteds immerhin noch in einen vierten Durchgang zwangen. Zu beachten ist vor allem der albanische Diagonalangreifer Anton Qafarena, mit Alpar Szabo haben die Bühler zudem einen der stärksten Mittelblocker der Vorsaison zu sich geholt. Auch ein echter Hesse steht im Bisons-Kader: Zuspieler Stefan Thiel trainierte außer im Frankfurter Volleyballinternat 2015/16 auch schon bei den Uniteds mit. Die wollen sich vor dem anstehenden „Heimspiel-Marathon“ ein weiteres Erfolgserlebnis sichern. Tickets für die kommenden Partien in der Fraport Arena gibt es hier.

 

 

 

 

 

 

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