NACH ZWEI SÄTZEN IN DER ZWEITEN RUNDE

  • United Volleys am Dienstag zuhause gegen Österreicher aus Aich/Dob
  • Nationalspieler Tobias Krick bekommt längere Regenerationspause
Schon nach zwei Sätzen konnten die United Volleys gegen Shakhtior Soligorsk das Weiterkommen bejubeln. (Foto: Corinna Seibert)

Es ist geschafft: Die United Volleys Frankfurt haben bei ihrer ersten Teilnahme die Auftaktrunde der CEV Champions League überstanden und erwarten schon am nächsten Dienstag (23.) die Österreicher von Posojilnica Aich/Dob in der Fraport Arena. Am Mittwochabend genügte vor 800 Zuschauern gegen die Weißrussen von Shakhtior Soligorsk eine knappe 2:3 (25:21, 25:21, 19:25, 18.25, 19:21)-Niederlage zum Weiterkommen. Nachdem bereits mit der 2:0-Führung alles in trockenen Tüchern war, nutzte Cheftrainer Stelio DeRocco die Gelegenheit, um kräftig durchzuwechseln. Von der Anfangsform blieb allein Mittelblocker Paul Henning auf dem Feld. „Jeder sollte die Chance bekommen, zu spielen. Natürlich wollten wir gewinnen, aber vor allem ging es darum, den Nachwuchsleuten die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen zu sammeln und daran zu wachsen“, betonte DeRocco.

„Bravo, bravo!“ von der Seitenlinie

Die Voraussetzungen dafür hatten in den ersten beiden Sätzen wie schon im Hinspiel vor allem die Angreifer Moritz Karlitzek und Milija Mrdak geschaffen. Nachdem es zu Beginn lange hin und her gegangen war, legte „Karlittack“ mit zwei Assen in Folge zum 21:19 vor. Beim 23:20 machte ein Monsterblock vom kanadischen United-Neuzugang den Gästen unmissverständlich klar, wo Van Berkel den Most holt. Mit einem clever an den Shakhtior-Block gespielten Ball setzte Kapitän Sebastian Schwarz den Schlusspunkt. Auch im zweiten Durchgang war Jung-Nationalspieler Karlitzek kaum zu bremsen und beflügelte selbst seinen Trainer zu „Bravo, bravo!“-Rufen von der Seitenlinie. Mit einem erneuten Service-Winner blieb es ihm auch vorbehalten, die United Volleys in die nächste Runde zu befördern.

Nach dem erwartbaren Wechselspiel auf beiden Seiten benötigten die „jungen Wilden“ der Uniteds eine ordentliche Anlaufzeit, um ins Match zu finden. Erste Glanzpunkte setzte dabei der 19-jährige Karlitzek-Bruder Lorenz. Mehr und mehr drehte auch der Kalifornier Tanner Syftestad auf und brachte es als Topscorer am Schluss auf stolze 14 Punkte. Zwei Matchbälle konnten er und seine Mitstreiter beim Stand von 14:12 nicht nutzen, vergaben anschließend noch fünf weitere, bevor Soligorsk im ersten Anlauf mit 21:19 den Sack zumachte. „Am 31. Oktober ist ja Halloween. Bis dahin müssen einige von den jüngeren, unerfahreneren Leuten im Team vielleicht noch den Geist verscheuchen, der sie manchmal in entscheidenden Situationen zögern und zurückschrecken lässt“, mutmaßte Stelio DeRocco.

Hervorragende Mittelblocker zur Auswahl

Noch etwas mehr Zeit wird dafür Tobias Krick haben. Der „Krickatore“ bekommt auf Wunsch der Trainer eine längere Regenerationspause, nachdem bei ihm vergangene Woche wieder Rückenbeschwerden aufgetreten waren. „Er beginnt jetzt eine neue Therapievariante und soll den Kopf freibekommen, das ohne ein festes Datum im Kopf durchziehen können. Da wir mit Lucas Van Berkel, Georg Escher und Paul Henning in der Mitte hervorragend besetzt sind, nutzen wir jetzt die Gelegenheit, bevor die Probleme größer werden“, erläutert der Cheftrainer. Auch am Dienstag gegen die europapokal-erfahrenen Kärntner aus der zweisprachigen österreichisch-slowenischen Gemeinde Aich/Dob wird er nur Zuschauer sein, ebenso am Samstag im ersten Bundesliga-Heimspiel um 19 Uhr gegen den TV Rottenburg. Tickets für beide Partien können hier reserviert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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