Cheftrainer Warm glaubt an Gesetz der Serie

  • United Volleys müssen gegen Friedrichshafen in die Verlängerung
  • Nach Heimniederlage vor Rekordkulisse Entscheidungsspiel am Donnerstag
Im Entscheidungsspiel am Donnerstag haben United-Regisseur Jan Zimmermann und seine Kollegen die Chance, den Einzug ins Meisterschaftsfinale zu bejubeln. (Foto: Gregor Biskup)

Nicht jedes Spiel ist eines für die Geschichtsbücher. Diese Erfahrung machten die United Volleys am Samstagabend bei der zweiten Playoff-Halbfinalbegegnung mit dem VfB Friedrichshafen. Hatten sie den Deutschen Rekordmeister drei Tage zuvor noch sensationell in dessen eigener Halle mit 3:2 bezwungen, so mussten sie diesmal die Überlegenheit des Starensembles vom Bodensee anerkennen. Das 0:3 (23:25, 19:25, 19:25) bedeutete den Ausgleich in der Serie „best of three“, folglich muss nun das dritte Match am Donnerstag über den Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft entscheiden, das wiederum am Bodensee stattfindet.

„Friedrichshafen war diesmal einfach zu dominant, jeder von deren Spielern hat absolutes Topniveau gezeigt“, sah United-Coach Michael Warm die erwartete Trotzreaktion auf Seiten des Titelverteidigers. Dennoch hielten die Uniteds zwei Sätze lang dagegen, rissen die 3.883 Zuschauer, die einen neuen Rekord bedeuteten, immer wieder mit krachenden Blocks und aufopferungsvollem Abwehreinsatz mit. So leidenschaftlich und engagiert wurde bei einem Volleyballspiel in der Fraport Arena garantiert noch nie von den Tribünen angefeuert. Dennoch konnten sich die hessischen Angriffskanoniere diesmal nicht in gewohnter Manier durchsetzen, während Friedrichshafens Hauptangreifer Adrian Gontariu ein ums andere Mal punktete.

Jubel über Reichert-Verlängerung

In Satz drei war dann etwas die Luft raus, dennoch war Mitteblock-Routinier Lukas Bauer anschließend keinesfalls deprimiert: „Aus solchen Spielen lernt man, und wir haben die Chance, das Gelernte schon am kommenden Donnerstag anzuwenden und besser zu sein.“ In die gleiche Kerbe schlug Michael Warm, von dem man sicher sein darf, dass er sich mit seinem Co-Trainer Jan Kahlenbach eine ausgefeilte Taktik für das Entscheidungsspiel zurechtlegen wird: „Bisher haben wir uns mit dem VfB mit den Siegen immer abgewechselt. Spiel eins, drei und fünf ging an die, dazwischen hatten zwei Mal wir die Nase vorn. Eigentlich sind also wir wieder dran, und wenn sich die Chance ergibt, werden wir sie nutzen.“

Minuten nach Spielende brandete dann sogar noch einmal großer Jubel in der Fraport Arena auf, als Außenangreifer Moritz Reichert das Mikrofon ergriff. „Ich habe für ein weiteres Jahr im Rhein-Main-Gebiet unterschrieben und freue mich, auch in der nächsten Saison vor diesen fantastischen Fans aufschlagen zu können“, verkündete der umworbene Jungstar. Und das soll für die United Volleys definitiv nicht die letzte gute Nachricht der Saison sein – Nächste Station ihrer „MISSION: FINALE“ ist nun die Friedrichshafener ZF Arena.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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