Der nächste große Brocken

  • United Volleys erwarten SWD powervolleys Düren
  • Starker Gegner im letzten Hinrunden-Heimspiel
Als eingeschworene Gemeinschaft treten die United Volleys auch dem starken Team aus Düren in der Fraport Arena entgegen. (Foto: Gregor Biskup)

„Eigentlich hatte ich schon früher mit so einem Spiel gerechnet“, wirkte Cheftrainer Michael Warm nach der 0:3-Klatsche im jüngsten Auswärtsspiel in Herrsching nicht wirklich geknickt. Angesichts der starken Aufschläge der Gastgeber und schwacher eigener Annahmen, die zu oft an der flachen Hallendecke landeten, waren seine Männer nie wirklich ins Spiel gekommen.

Zwar keimte gelegentlich Hoffnung auf, und insbesondere beim 23:24 im zweiten Satz nach zwei Service-Winnern von Bryan Fraser hätte das Match durchaus kippen können – letztendlich blieb es jedoch beim Konjunktiv. Dass sie sich nun nicht mehr Woche für Woche mit dem Attribut „Tabellenführer“ ankündigen lassen müssen, dürfte den United Volleys dabei die geringsten Sorgen bereiten.

Nach dem Pokal wartet die nächste Herausforderung

Viel wichtiger ist, direkt wieder zur Normalform zurückfinden – kein leichtes Unterfangen angesichts der schweren Aufgaben, die in dieser Woche anstehen. Die erste wurde bei der 3:1 Pokal-Sensation gegen Rekordmeister VfB Friedrichshafen in Wiesbaden schon optimal gelöst. Nun kommt am Samstag um 19.30 Uhr mit den SWD powervolleys Düren die Mannschaft in die Fraport Arena, die von vielen als erster Anwärter auf den Platz hinter der beiden Top-Teams vom Bodensee und aus Berlin eingestuft wird.

Während die United Volleys den jüngsten Kader der 1. Volleyball Bundesliga stellen, können die heutigen Gäste jugendlichen Elan an ganz anderer Stelle vorweisen: Mit 27 Jahren ist Trainer Anton Brams ligaweit der jüngste auf dieser Position. Dessen ungeachtet kann er aber eine beeindruckende Vita vorweisen, etwa als Technischer Koordinator beim Nationalteam von World Cup-Sieger USA. Mit neuesten trainingswissenschaftlichen und sportpsychologischen Methoden soll er in Düren ein Team mit Zukunft formen.

Letztes Heimspiel vor langer Winterpause

Mit zwei Kanadiern und US-Zuspieler Matthew West ist Nordamerika im Kader der powervolleys entsprechend stark vertreten. Hinzu kommen der chilenischen Angreifer Sebastian Gevert und der Chinesen Shibo You als weiterer Zuspieler. Außerdem zwei Niederländer im Mittelblock, wobei 2,06-Meter-Mann Bas van Bemmelen – auch schon für den VfB Friedrichshafen am Netz – kurzfristig als Vertreter für den verletzten Oskar Klingner verpflichtet wurde. Mit Kapitän Jaromir Zachrich und Diagonalangreifer Marvin Prolingheuer können zwei Spieler auch eine kurze Vergangenheit in Frankfurt vorweisen. Beide besuchten hier das Volleyball-Internat.

In den Rankings der zurückliegenden Saison findet man gleich mehrere Dürener Spieler auf den vorderen Positionen wieder. Es ist also ein ganz harter Brocken, mit dem die Uniteds am Samstag in eigener Halle konfrontiert sind. Immerhin wollen sie im letzten Heimspiel des Jahres 2015 noch einmal eine begeisternde Leistung zeigen, unabhängig davon, ob letzten Endes Punkte in Hessen bleiben. Anschließend müssen die Fans bis zum 20. Januar warten, um wieder mit ihren jungen Wilden auf deren spannungsreichem Weg durch die Volleyball Bundesliga mitfiebern zu können.

 

 

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