Nur einer fehlt noch

  • United Volleys im zweiten Heimspiel gegen Mitteldeutschland
  • Erster Auswärtssieg der Saison in Königs Wusterhausen eingefahren
Mannschaftskapitän Christian Dünnes war mit 25 Punkten erfolgreichster Angreifer der United Volleys im Spiel gegen Rekordmeister Friedrichshafen. (Foto: Conny Kurth/www.kurth-media.de)

Wenn die United Volleys am Sonntag Chemie Volley Mitteldeutschland empfangen, treffen zwei Mannschaften aufeinander, die beide in kompletter Neubesetzung in die neue Saison gestartet sind. Was beim Aufsteiger durch das neue Konzept und die gänzlich veränderten Rahmenbedingungen erklärbar ist, bedeutet für die – altersmäßig ungleich erfahreneren – Gäste aus Sachsen-Anhalt eine sportlich nicht minder große Herausforderung.

Einzige Konstante im Kader des ehemaligen Junioren-Bundestrainers Ulf Quell ist der starke Pole Artur Augustyn. Ihm zur Seite stehen mittlerweile gleich sechs weitere Spieler aus dem Land des amtierenden Weltmeisters. Hinzu kommen der italienische Zuspieler Buzzelli, sowie die beiden annahmestarken Außenspieler Ramon Martinez Gion aus den Niederlanden und Nenad Sormaz aus Bosnien-Herzegowina. Mit dem jungen Timo Schlag ist aber auch ein Hesse im Team. Der stammt aus Flörsheim, gleich um die Ecke von der Fraport Arena, und besuchte bis zum Frühjahr das Frankfurter Volleyballinternat.

Zusammenwachsen ist gefragt

Auf Seiten der United Volleys kennt vor allem Co-Trainer Jan Kahlenbach den heutigen Gegner, war er doch immerhin drei Jahre in gleicher Funktion in Spergau unweit von Leuna tätig, wo die Mitteldeutschen beheimatet sind. „Es war eine schöne und spannende Zeit. Vor allem von der Zusammenarbeit mit Ulf Quell habe ich unheimlich profitiert“, blickt der gebürtige Geraer, der als Scout auch dem Stab der deutschen Nationalmannschaft angehört, zurück.

Mitteldeutschland sei in einer ähnlichen Situation wie die United Volleys, der neu formierte Kader müsse erst noch zusammenwachsen. Das spürte man nicht zuletzt beim gemeinsamen Vorbereitungsturnier in Coburg. 3:0 fegten da die Uniteds ihren Gegner, der nie wirklich ins Spiel fand, zum Auftakt vom Parkett. Tags darauf hingegen ein gänzlich anderes Bild: Während Chemie Volley sich stark verbessert zeigte, musste das junge Team des Aufsteigers zwei knappe Niederlagen einstecken.

Toller Auftakt gegen Friedrichshafen

Dass die United Volleys auf dem besten Weg sind, eine verschworene Einheit zu werden, stellten sie schon am ersten Spieltag unter Beweis. 2:0 führten sie bereits gegen den VfB Friedrichshafen, hielten auch den dritten Satz bis kurz vor Schluss offen, ehe sich die Routine und die vielfältigen Wechseloptionen des Rekordmeisters und –pokalsiegers durchsetzten. Über 3.300 Zuschauer in der Fraport Arena waren dennoch von ihrer Mannschaft und deren kämpferischem Auftritt restlos begeistert.

Mit dem unerwarteten ersten Punkt in der Tasche ging es am Mittwoch in der ersten von zahlreichen englischen Wochen zu den Netzhoppers KW-Bestensee nach Brandenburg. Und hier gelang dann tatsächlich schon am zweiten Spieltag der erste Sieg nach einer starken Teamleistung mit Moritz Reichert als MVP. Fehlt zu einem perfekten Saisonstart also eigentlich nur noch der erste Heimerfolg…

 

 

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